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Cluster Chemie/Kunststoffe intensiviert Kooperationen mit Frankreich

29. September 2006


Das Cluster Chemie/Kunststoffe präsentierte sich am Donnerstag beim deutsch-französischen Wirtschaftsclub in Leipzig. Die Clustermanagerin der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, Peggy Padur, sprach zum Thema der Wachstumsregion Mitteldeutsches Chemiedreieck. Dabei ging es insbesondere um die Rolle französischer Unternehmen in diesem Prozess.

„Die Chemiestandorte Mitteldeutschlands sind anerkannte Partner im Netzwerk der europäischen Chemieregionen ECRN. Dennoch streben wir eine Intensivierung der Kooperationen mit den französischen Chemieunternehmen und Standorten an“, so Padur. Sie begründete dieses Vorhaben mit der Rolle französischer Investitionen, unter anderem von Air Liquide in Böhlen, der TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland und Linde AG in Leuna in den letzten 10 Jahren.

Im Anschluss an den Gastvortrag gab es rege Diskussionen - z.B. zu den Rahmenbedingungen für Ansiedlungen ausländischer Investoren an Chemiestandorten. Des Weiteren wurde die Fachkräftesicherung für die Chemische Industrie und die Kunststofftechnik diskutiert.

Pascal Glavier von der Universität Leipzig erklärte, dass die Kontakte zu den Kunststoffnetzwerken in Mitteldeutschland von besonderem Interesse für die französischen Unternehmen seien. Im Rahmen des Projektes „Wirtschaftsfranzösisch für Handelshochschule und Universität - Techniker für Kunststofftechnik“ bestünden bereits sehr gute Kontakte zu französischen Unternehmen, so Glavier.

Von den Unternehmen Air Liquide Deutschland GmbH und Leipzig-Miltitz Duft- und Aroma GmbH wurde die Veranstaltung zugleich genutzt, der Clustermanagerin Padur einen „Letter of Intent“ zur Mitwirkung im länderübergreifenden Cluster Chemie/Kunststoffe zu übergeben.


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