2_Clusterprozesse bergen Innovationspotenzial

18. December 2006


Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Beispielregion Aachen/Leuven/Maastricht steht im Mittelpunkt der nächsten Cluster-Ringvorlesung der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland. Diese findet am 13. Dezember um 18:30 Uhr an der HHL - Leipzig Graduate School of Management statt. Der Eintritt ist kostenlos.

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Beispielregion Aachen/Leuven/Maastricht steht im Mittelpunkt der nächsten Cluster-Ringvorlesung der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland. Diese findet am 13. Dezember um 18:30 Uhr an der HHL - Leipzig Graduate School of Management statt. Der Eintritt ist kostenlos.

Als Hauptreferentin wird Ute Steinbusch, Leiterin „Entwicklung Technologiefelder“ der Wirtschaftsagentur AGIT aus Aachen, zum Thema „Clustering as regionales Innovations-management“ sprechen. „Die grenzüberschreitenden Erfahrungen in Aachen sind ein sehr gutes Beispiel für unsere länderübergreifende Region Mitteldeutschland“, sagt der Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative Klaus Wurpts.

Als zweiter Redner wird Prof. Hans Ulrich Demuth, Geschäftsführer der Probiodrug AG und Clustersprecher Biotechnologie – Life Sciences über den Aufbau und die Entwicklung des mitteldeutschen Clusters Biotechnologie – Life Sciences sprechen. Ziel dieser Ringvor-lesung ist es, über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Clusterentwicklung mit Beispielen sowohl von außerhalb als auch innerhalb der Region zu informieren.

Bereits in der ersten Vorlesung mit über 40 Teilnehmern bestätigten Dr. Joachim Ragnitz vom Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und Dr. Arno Brandt, Leiter Regional-wirtschaft der NordLB den mitteldeutschen Clusteransatz zur Wirtschaftsentwicklung. „In den Clustern Biotechnologie - und Chemie/Kunststoffe in Mitteldeutschland ist die Um-satzsteigerung bei clustergebundenen Unternehmen doppelt so hoch wie bei nicht-vernetzten Firmen“. Dieses Ergebnis von IWH-Analysen nannte Dr. Joachim Ragnitz im Rahmen der Ringvorlesung. Auch Dr. Arno Brandt stellte die Vorteile eines Clusterprozes-ses heraus: „Synergieeffekte durch Kooperation sind der offensichtliche Nutzen eines Clusters. Übersehen wird oft, dass die Nähe zu speziellen Partnern die Prozesse verkürzen und so direkt zum Wettbewerbsvorteil beitragen.“

Die international besetzte Cluster-Ringvorlesung wird von der Wirtschaftsinitiative in Ko-operation mit dem Lehrstuhl Marketingmanagement der Handelshochschule Leipzig (HHL), Herrn Prof. Dr. Manfred Kirchgeorg, noch bis Februar angeboten. Weitere Termi-ne sind am 18.01, 25.01. und 22.02. an der HHL in Leipzig (Jahnallee 59, Hörsaal 110). Die Referenten mit internationaler Expertise sind Dr. Christian Ketels von der Harvard Business School (Forschungsleiter am Institut für Strategie und Wettbewerbsfähigkeit von Prof. Michael Porter), Emiliano Duch von der international renommierten Competitiveness Group aus Barcelona sowie Adrian Healy von der ebenfalls weltweit agierenden britischen Beratungsfirma ECOTEC.

Weitere Informationen:

Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland GmbH
Klaus Wurpts
Tel. 0341 – 600 16 0
wurpts@mitteldeutschland.com
www.mitteldeutschland.com


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Thomas Nautsch, perdata
„Wir engagieren uns in der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, weil wir damit auch in Zukunftdiesen hervorragenden Wirtschaftsstandort mitgestalten werden.”