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Wirtschaftsinitiative präsentiert sich EU-Studenten

07. September 2007


Jährlich ermöglicht die Hertie-Stiftung 20 internationalen Stipendiaten ein mehrmonatiges Praktikum in Mitteldeutschland. Wirtschaftsinitiative-Clustermanager André Soudah stellte den jungen Gästen den Wirtschaftsstandort Mitteldeutschland vor.

„Besonders im Hinblick auf den Fachkräftebedarf können wir die Vorzüge des Standortes bekannt machen. Daher unterstützen wir das Anliegen der Hertie-Stiftung, den internationalen Austausch zu fördern“, sagt André Soudah von der Wirtschaftsinitiative. In einem Vortrag zu den einzelnen Clustern erläuterte Soudah den Teilnehmern das wirtschaftliche Profil der Region. „In der anschließenden Diskussion zeigten sich die Teilnehmer hoch interessiert an der Arbeit der Wirtschaftsinitiative. Gerade der Zusammenhang zwischen strukturellem Wandel, Clusterprozess und der positiven Entwicklung der Wirtschaft Mitteldeutschlands stieß auf große Aufmerksamkeit“, so Soudah. Das Thema Clusterbildung als wirtschaftpolitisches Instrument sei beispielsweise in Polen noch nicht entwickelt, so einer der Teilnehmer. Positiv beeindruckt zeigten sich die Gäste auch von der Dynamik Leipzigs, die als junge und weltoffene Stadt wahrgenommen wurde.

Das von der Hertie-Stiftung organisierte Programm „kafka“ steht für „Kommunaler Austausch für Fortbildung und Kooperation junger Akademiker“ und wird gemeinsam mit der Stadt Leipzig durchgeführt. Die Stipendiaten aus Polen, Tschechien oder Ungarn arbeiten in Behörden, Verbänden, öffentlichen Unternehmen und Kulturinstitutionen. Ein wöchentliches Fachprogramm bietet mit themenbezogenen Exkursionen Einblicke in andere Aspekte des Arbeitsalltags und in die gesellschaftlichen Herausforderungen der Region.

Bereits im Vorjahr stellte die Wirtschaftsinitiative dem Veranstalter sowohl die Wirtschaftsregion Mitteldeutschland mit ihren wichtigsten Clustern und Standortmerkmalen als auch die Aktivitäten der Wirtschaftsinitiative vor. Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung will mit dem Programm kafka einen Beitrag zum Zusammenwachsen Europas leisten und die Entfaltung einer gesamteuropäischen Identität fördern. Im Mittelpunkt dieses Engagements stehen Qualifizierungs- und Austauschprogramme. In Polen ist das Programm bei den ausgewählten Studenten so beliebt, dass die Bewerberquote bei 10:1 pro Platz liegt. Im Austausch fahren auch deutsche Studenten nach Polen.

Weitere Informationen:
Website Hertie-Stiftung


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Dr. Albrecht Schröter, OBM Jena
„Die Wirtschaftsinitiative ist ideal, um unsere Region zu profilieren und europaweit bekannt zu machen.”