Cluster IT veranstaltet ersten Branchentreff
Rund 50 Fachleute sind vergangene Woche der Einladung des Clusters Informationstechnologie (IT) zum ersten Branchentreff anlässlich der IT-Messe Thüringen gefolgt. Clustersprecher Klemens Gutmann stellte die Wirtschaftsinitiative und das Cluster vor.
„Das Ziel des Branchentreffs war es, neue Freunde und Mitglieder für das Cluster zu finden und auch die Wirtschaftsinitiative bei den thüringer Unternehmen bekannter zu machen“, sagte Gutmann. Daher wurde der erste Termin im Rahmen der IT-Messe Thüringen abgehalten. Zunächst informierte der Clustersprecher über die Wirtschaftsinitiative und die Aktivitäten in der mitteldeutschen IT-Branche. Daraufhin berichteten Vertreter der Arbeitsgruppen über Projekte und Ergebnisse.
Anja Kutzler, Bereichsleiterin Wissens- und Ressourcenmanagement, der GISA GmbH in Halle, stellte die Fachkräftekampagne „do IT here“ vor. Zehn Unternehmen aus der Region hatten sich im vergangenen Jahr zusammen getan und tragen die bundesweite Fachkräftekampagne. Aktuell laufe die Kampagne auf verschiedenen Kanälen, sagte Kutzler. Jüngst sei in der IT-Sonderbeilage der Leipziger Volkszeitung eine ganzseitige Anzeige unter dem Slogan „do IT here“ veröffentlicht worden.
„Seit Beginn der CeBit im Februar sind bundesweit Plakate und Anzeigen eingesetzt worden, um das internationale Fachpublikum zu erreichen“, erläuterte die Bereichsleiterin. Ergänzend würden kontinuierlich Stellenanzeigen in nationalen Medien sowie Plakate und Faltblätter in Zügen der Deutschen Bahn geschaltet. Alle Werbemittel verwiesen auf das Portal www.it-mitteldeutschland.de, auf dem Interessenten laufend Jobangebote in der Region fänden.
Foto: Anja Kutzler, GISA GmbH
Jürgen Klaus, Prokurist und Bereichsleiter GUK bei der der GISA GmbH, informierte über die Arbeitsgruppe „Serviceorientierte Architekturen“ (SOA). Hinter dem Begriff verberge sich neben einem Konzept, vor allem ein Managementkonzept, dass es erlaube, Geschäftsprozesse zu optimieren, indem sie vollständig automatisiert bzw. elektronisch abliefen, also Brüche zwischen Papier- und PC-Ablage vermieden würden.
Die Herausforderung dabei sei, alle einzelnen Teile der Prozesse (Services) wieder verwendbar und flexibel untereinander einsetzbar zu machen, um Zeit und Kosten zu sparen. „Die mitteldeutsche IT hat bereits unterschiedliche Kompetenzen im Bereich SOA;“ sagte Klaus. „und zwar von der Prozessberatung, bis hin zu fertigen Services bzw. ganzen IT-Lösungen für Geschäftsprozesse.“
Foto: Jürgen Klaus, GISA GmbH
Anschließend konnten sich alte Bekannte und neue Interessierte beim Get Together austauschen und kennen lernen. Der zweite Branchentreff ist für Anfang Juli in Leipzig geplant. Der genaue Termin wird in den kommenden Wochen auf www.it-mitteldeutschland.de bekannt gegeben.
Weitere Informationen:
www.it-mitteldeutschland.de
www.it-messe-thueringen.de
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