Gera ist neues Mitglied der Wirtschaftsinitiative
Standortinitiative vereint die Städte Leipzig, Halle, Magdeburg, Jena, Gera und Dessau sowie strukturbestimmende Unternehmen unter einem Dach
Als sechste mitteldeutsche Stadt ist die Otto-Dix-Stadt Gera der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland beigetreten. Dazu unterzeichneten heute (6. Juni 2008) der Oberbürgermeister der Stadt Gera, Dr. Norbert Vornehm, und Professor Dr. Georg Frank, 1. Vorsitzender der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, eine Vereinbarung. „Wir krempeln in der Otto-Dix-Stadt Gera mit der bisher umfassendsten Verwaltungsstrukturreform in der Geschichte Geras nicht nur die Verwaltung völlig um, sondern wir haben auch auf wirtschaftlichem Gebiet eine völlig neue Herangehensweise anvisiert: Wir müssen uns als Region Ostthüringen in Mitteldeutschland begreifen. Diese Perspektive war auch ausschlaggebend für den Beitritt“, so der Geraer OB. Nicht Kirchturmdenken, sondern zielgerichtete Wirtschaftsentwicklung in regionaler und überregionaler Kooperation bestimme künftig das Handeln der Stadt.
Der Wirtschaftsinitiative-Vorsitzende Frank sieht die Zusammenarbeit mit der Stadt Gera und der gesamten Region Ostthüringen gestärkt. „Mitteldeutschland ist ein geeinter Wirtschaftsstandort, was sich im gemeinsamen Engagement von Kommunen und Wirtschaft aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen widerspiegelt“, erläuter Frank. Die Standortinitiative bringe politische und wirtschaftliche Institutionen der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen an einen Tisch, um sich gemeinsam für einen attraktiven und wettbewerbsfähigen Standort Mitteldeutschland zu engagieren. Die Mitgliedschaft eröffne den Unternehmen, laut Vornehm, den Zugang zu einem Netzwerk vieler strukturbestimmender Unternehmen in der Region. Die Wirtschaftsinitiative sei für die Kommunen eine effiziente Plattform zur Bildung von Kooperationen. Für die Stadt Gera erwarte er vor allem Impulse für nachhaltige Wachstumsprozesse durch die Bündelung vorhandener Initiativen zu den Themen Innovation und Marketing.
„Mit dem Beitritt der Stadt Gera zur Wirtschaftsinitiative wollen wir insbesondere für unsere klein- und mittelständische Wirtschaftsstruktur das Tor nach Mitteldeutschland öffnen und neue Kooperationsmöglichkeiten erschließen“, sagt Vornehm. Besondere Chancen für die Region Ostthüringen sehe er in den Schwerpunktbereichen Automotive, Chemie/Kunststoffe und Informationstechnologie. Gera und Ostthüringen hätten bereits durch die Zusammenarbeit zur Vergabe des IQ Innovationspreises gute Erfahrungen mit der Wirtschaftsinitiative gewonnen.
Frank weiß das Vertrauen zu schätzen, das die Stadt Gera mit der Fördermitgliedschaft in die Wirtschaftsinitiative setzt. „Insbesondere in Thüringen gibt es viele Unternehmen, deren Engagement die Region Mitteldeutschland als Ganzes stärken würde.“ Auch mit Kammern, Gründerzentren und Vereinen aus Ostthüringen arbeite die Standortinitiative seit längerem gut zusammen. Der Beitritt der Stadt Gera sei da der logische nächste Schritt. Der Vorsitzende sieht mit den neuen Fördermitgliedern Gera und Magdeburg die Drei-Länder-Strategie der Wirtschaftsinitiative bestätigt. „Die Wirtschaftsregion Mitteldeutschland umfasst alle drei Bundesländer“, schließt Frank.
Weitere Informationen:
www.gera.de
Kontakt:
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Stadt Gera
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