Mitgliedsunternehmen treffen Solarvalley
Hubert Aulich, Clustersprecher des Spitzenclusters „Solarvalley Mitteldeutschland“, wird am 11. September in Schkopau mit ausgewählten Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung über die Entwicklungen auf dem Solarmarkt mit Blick auf die regionale Wirtschaft sprechen.
Das Thema der zweiten Ausgabe der Mitteldeutschen Begegnungen im Schlosshotel Schkopau lautet „Spitzencluster ‚Solarvalley Mitteldeutschland’ - Quo Vadis?“. Die Einladungen zu der Veranstaltung werden nun an Mitglieder und ausgewählte Partner der Wirtschaftsinitiative verschickt.
Mit der Veranstaltung möchte die Standortinitiative seinen Mitgliedern das Solarcluster vorstellen und gleichzeitig die Vertreter der mitteldeutschen Solarindustrie mit der Wirtschaftsinitiative und ihren Zielen bekannt machen. Auf dem Programm stehen daher zwei Vorträge. Nach der Begrüßung durch den Gastgeber Georg Frank, 1. Vorsitzender der Wirtschaftsinitiative, wird zunächst der Geschäftsführer, Klaus Wurpts, über die länderübergreifenden Clusterprozesse in Mitteldeutschland und die Aktivitäten der Standortinitiative berichten. Der Höhepunkt des Abends im gehobenen Ambiente des Schlosshotels wird der Vortrag zum „Solarvalley Mitteldeutschland“ von Hauptredner Hubert Aulich.
„Die Solarwirtschaft in Mitteldeutschland hat beste Voraussetzungen die führende Position im internationalen Wettbewerb einzunehmen“, sagt Aulich, der neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Clustersprecher Vorstand der PV Crystalox Solar PLC ist. Gut 16 Prozent der weltweit produzierten Solarzellen seien aus Mitteldeutschland, was 80 Prozent der deutschen Produktion ausmache, ergänzt Aulich. Wie das Cluster die Weichen richtig stellen will und welche Chancen eine Förderung als Spitzencluster birgt, berichtet er in seinem Vortrag bei den Mitteldeutschen Begegnungen.
Solarstrom ab 2015 günstiger anzubieten als konventionellen Strom ist das Ziel der 29 Solarfirmen, 14 Forschungseinrichtungen, die sich gemeinsam im „Solarvalley Mitteldeutschland“ engagieren. Mit diesem Vorhaben bewirbt sich das Cluster derzeit beim Spitzenclusterwettbewerb der Bundesregierung um eine Förderung in Millionenhöhe. Kurz vor dem Vortrag in Schkopau entscheidet sich, ob das Cluster zu den fünf der ursprünglich 38 Antragsteller gehört, die eine Förderung erhalten. Mit den geplanten Investitionen der Industriepartner hofft das Cluster, innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre „Netzparität“ zu erreichen und die Photovoltaik zur bedeutendsten Energietechnologie dieses Jahrhunderts auszubauen. „Netzparität“ bedeutet dabei, Solarstrom mindestens zu gleichen Preisen wie konventionellen Strom anzubieten.
Hubert Aulich hat seinen PhD in Physikalischer Chemie an der New York University in den USA gemacht und gründete die PV Silicon im Jahr 1997 mit seinem Partner Dr. Friedrich-Wilhelm Schulze. Seit 2002 ist Aulich Mitglied des Vorstands der PV Crystalox Solar, wo er bis heute die Verantwortung für das Deutschlandgeschäft hat. Vor der Gründung von PV Silicon war Hubert Aulich viele Jahre für die Siemens Solar Gruppe in Deutschland, den USA und Japan tätig.
Weitere Informationen:
Solarvalley Mitteldeutschland
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