Standort

Wirtschaftsinitiative präsentiert sich in Berlin

09. Oktober 2008


Bundesminister Wolfgang Tiefensee lädt Experten für innovative Energie und Umwelttechnologien zur „Zukunftskonferenz Cleantech“ am kommenden Donnerstag nach Berlin. Die Wirtschaftsinitiative beteiligt sich an der Konferenz.

Wolfgang Tiefensee, BMVBS

„Vor dem Hintergrund des steigenden Energiebedarfs spielen die erneuerbaren Energien eine immer bedeutendere Rolle. In Ostdeutschland boomen diese Zukunftsindustrien, diesen weltweiten Vorsprung müssen wir weiter ausbauen“, sagt Wolfgang Tiefensee,  Bundesbeauftragter für die neuen Länder und ehemaliges Aufsichtsratsmitglied der Wirtschaftsinitiative. Bei der Konferenz wird diskutiert, wie sich in den neuen Ländern Klima- und Umweltschutz mit Wertschöpfung, Innovation und Beschäftigung verbinden lassen.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion werden neben Klaus Wurpts, Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, unter anderem auch Peter Meuser, Geschäftsführer der NORDWIND Energieanlagen, sowie Hartmut Mangold, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, sprechen. Für Abonnenten des Online-Newsletters der Wirtschaftsinitiative ist die
Anmeldung zur Zukunftskonferenz noch möglich.
Foto: Klaus Wurpts, Wirtschaftsinitiative

Die Veranstaltung ist Teil einer Konferenzreihe des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Die Grundsatzrede zum Thema Klimawandel hält Rajendra K. Pachauri, Vorsitzender des UN-Klimarates IPCC und Friedensnobelpreisträger. Bei der Konferenz soll auch eine Studie „Cleantech in Ostdeutschland – Bestandsaufnahme und Entwicklungsperspektiven“ des ifo Institutes für Wirtschaftsforschung vorgestellt werden.

Danach sollen Unternehmen der Cleantech Branche in Mitteldeutschland hervorragende Standortbedingungen finden. „Insbesondere die Verkehrsanbindung und die Nähe zu potentiellen Geschäftspartnern werden von den hiesigen Cleantech-Unternehmen positiv bewertet. Aber auch die Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung vor Ort, die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitkräfte und die Lohnkosten werden als Standortvorteil gesehen“, sagt Joachim Ragnitz, stellvertretender Geschäftsführer der Dresdner ifo-Niederlassung.
Foto: Dr. Joachim Ragnitz, ifo-Institut

Die Wirtschaftsinitiative sieht in der stark wachsenden Solarbranche eine unverzichtbare Komponente im globalen Energiemarkt. So sei das Spitzencluster „Solarvalley Mitteldeutschland“ darauf ausgerichtet, Solarstrom zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten und flächendeckend einsetzbar zu machen, sagt Hubert Aulich, Vorstand PV Crystalox Solar PLC in Erfurt und Bitterfeld. „Bis zum Jahr 2100 werden 70 Prozent des jährlichen Strombedarfs aus Solarenergie gedeckt“, ergänzt er.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) prämierte Spitzencluster präsentiert sich erstmals öffentlich auf der Deutschen Clusterkonferenz in Leipzig. Vom 20. bis 21. Oktober treffen sich dort rund 500 Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie Regionalentwickler und Entscheider aus Politik und Verwaltung. Die Veranstaltung der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland ist laut Klaus Wurpts das größte und wichtigste deutsche Forum für den Erfahrungsaustausch über den Nutzen von Clustern für Unternehmen und Regionen.

Weitere Informationen:
www.bmvbs.de
Konferenzseite
Einladungsflyer
Anmeldeflyer
Institut für Wirtschaftsforschung
Spitzencluster Solarvalley
Deutsche Clusterkonferenz
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