Pressemitteilung

„Clusterprozesse können Wirtschaftsstandort Deutschland stärken“

20. Oktober 2008


Deutsche Clusterkonferenz unterstreicht die Bedeutung von Clustern im

internationalen Wettbewerb der Wirtschaftsstandorte

Am 20. und 21. Oktober findet in Leipzig die erste Deutsche Clusterkonferenz statt. 300 Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie Regionalentwickler und Entscheider aus Politik und Verwaltung haben sich zu dem zweitägigen Kongress angemeldet. Themenschwerpunkte sind die Clusterentwicklung in Deutschland sowie die daraus resultierenden Chancen für Unternehmen und Wirtschaftsstandorte.

„Eine enge Vernetzung von Wirtschaft, Verwaltung und Forschung in international sichtbaren Clustern ist der Schlüssel zur Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit für Regionen“, sagt Klaus Wurpts, Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland und Veranstalter der Tagung. Die Dynamik der Wirtschaft in den drei mitteldeutschen Bundesländern sei auch ein Resultat der Clusterprozesse, die hier bereits seit vier Jahren von der Wirtschaftsinitiative begleitet würden.

Die Deutsche Clusterkonferenz wird unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). "Die 1. Deutsche Clusterkonferenz wird das Innovationsklima in Deutschland spürbar verbessern - weit über Mitteldeutschland hinaus. Die Präsentation herausragender Cluster zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in Deutschland in der Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft steckt", sagt Staatssekretär Prof. Dr. Frieder Meyer-Krahmer, der die Tagung eröffnet. Zugleich übergibt er in diesem Rahmen offiziell die Urkunden an die fünf Gewinner der ersten Runde des  Spitzencluster-Wettbewerbs des BMBF. Diese präsentieren auf der Konferenz erstmals seit Bekanntgabe der nationalen Spitzencluster am 2. Septem-ber 2008 gemeinsam ihre Clusterstrategien. Die zweitägige Zusammenkunft bietet ein umfangreiches Programm mit Vorträgen von internationalen Referenten, Diskussionsrunden, Workshops und Exkursionen in mitteldeutsche Cluster.

Dr. Christian Ketels, Forschungsleiter am Institut für Strategie und Wettbewerbsfähigkeit der Harvard Business School in Boston (USA) und Referent auf der Deutschen Clusterkonferenz, spricht Deutschland eine traditionell starke Clusterlandschaft zu, die auf dem Mittelstand und regionaler Vielfalt basiert. Das zunehmende Engagement von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, Clusterprozesse voranzutrei-ben, biete signifikante Chancen, um den Wirtschaftsstandort Deutschland im globalen Wettbewerb weiter zu stärken, sagt Ketels. Als Voraussetzung hierfür nennt er starke Unternehmen und akademische Institutionen, die ergebnisorientiert auch mit Konkurrenten zusammenarbeiten. Denn „Cluster sind keine Joint Ventures, sondern leben von offenem Wettbewerb“, so Ketels.

Die Deutsche Clusterkonferenz ist die wichtigste nationale Expertenplattform für Cluster- und Regionalentwicklung und die erste deutsche Veranstaltung des internationalen Kompetenzführers zum Thema Clusterentwicklung, The Competitiveness Institute (TCI). Im Jahr 2009 wird Leipzig Austragungsort der zwölften „TCI Annual Global Conference“.

Veranstaltet wird die Konferenz durch die Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland. Darin engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen sowie Kammern und Städte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem gemeinsamen Ziel einer nachhaltigen Entwicklung und Vermarktung der Wirtschaftsregion Mittel-deutschland. Als internationaler Partner begleitet das Competitiveness Institute (TCI) die Deutsche Clusterkonferenz.

Weitere Informationen:   
www.clusterkonferenz.de

Kontakt:   
Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland
Ele Jansen, Kommunikation
Tel.: 0341 60016-20
Fax: 0341 60016-13


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Andreas Hiltermann, InfraLeuna
„Mitteldeutschland finde ich klasse, weil dahinter ein bedeutendes Wirtschaftspotenzial steckt.”