Referenten- und Teilnehmerstatements
Folgend finden Sie Statements von Referenten und Teilnehmern der ersten Deutschen Clusterkonferenz in Leipzig, 20./21. Oktober 2008
Bart J. Groot, Gründer der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland e.V.; Aufsichtsratsvorsitzender, Dow Benelux, Brüssel:
„Es freut mich, dass die erste Deutsche Clusterkonferenz in Leipzig im Herzen von Mitteldeutschland stattfindet und sich die Mitgliedsunternehmen der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland hierfür einsetzen, ohne einen direkten Nutzen zu haben. Ich hoffe, dass von der Veranstaltung ein Signal an die drei mitteldeutschen Bundesländer, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ausgeht, sich zum Wohle der Region und der Unternehmen, die hier aktiv sind, bei Verfahren und Initiativen noch stärker abzustimmen.“
Klaus Haasis, Geschäftsführer, MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH, Stuttgart; Vorstandsmitglied „The Competitiveness Institute“ (TCI), Barcelona:
„Die Deutsche Clusterkonferenz in Leipzig steht für die ‚Aufbruchstimmung’, die im Moment bei Clustern in Deutschland herrscht. Der Bedarf für eine zentrale Plattform ist vorhanden. Der Kongress hat das Potenzial, sich zu dieser zentralen Vernetzungsplattform für alle Akteure, die sich mit Clusterprozessen beschäftigen, zu entwickeln. Die nationale Veranstaltung in diesem Jahr ist eine gelungene Vorbereitung für den internationalen Austausch bei der TCI Annual Global Conference 2009 im Juni nächsten Jahres.“
Prof. Frieder Meyer-Krahmer, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Berlin:
„Um langfristiges Wachstum nach dem konjunkturellen Abschwung infolge der derzeitigen Finanzkrise zu sichern, sind Clusterprozesse von enormer Bedeutung. Denn in Clustern entstehen nachhaltige Strategien und interessante Innovationen. Aus diesem Grund ist die Deutsche Clusterkonferenz gerade zu diesem Zeitpunkt besonders wichtig, da die Akteure hier ihr Know-how austauschen können. Zudem gratuliere ich der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, dass sich Leipzig als Austragungsort für den TCI Cluster-Weltkongress 2009 unter einem Dutzend weiterer Bewerber durchgesetzt hat.“
Dr. Christian Ketels, Forschungsleiter am Institut für Strategie und Wettbewerbsfähigkeit der Harvard Business School, Boston (USA):
„Cluster sind ein wichtiges Phänomen der modernen Wirtschaft. Sie sind ein Instrument, um die Wettbewerbsfähigkeit von Regionen zu verbessern. Deutschland ist mit einem guten mikroökonomischen Klima in diesem Be-reich gut aufgestellt. Hier gibt es ausgeprägte regionale Strukturen und einen starken Mittelstand, in dem neue Ideen gedeihen können. Jedoch fehlte den regionalen Clustern bisher die internationale Sichtbarkeit. Unter anderem aufgrund des BMBF-Spitzencluster-Wettbewerbs ist dies aber im Begriff, sich zu wandeln.“
Christoph Beer, Clustermanager, InnoBE AG und tcbe.ch – ICT Cluster, Bern (Schweiz):
„Die Bedürfnisse von Unternehmen in der Schweiz und in Deutschland sind ganz ähnlich, auch wenn sich teilweise die Rahmenbedingungen unterscheiden. Den Firmen geht es um die Gewinnung neuer Partner, die Entwicklung neuer Technologien und um neue Business-Kanäle – und das auch über Ländergrenzen hinweg. Durch einen gemeinsamen Auftritt und eine einheitliche Ansprache von potenziellen Partnern und Multipli-katoren dienen Clusterprozesse auch der Vertrauensbildung. Die Clusterkonferenz ist der Treffpunkt der Cluster-Community im deutsch-sprachigen Europa.“
Werner Pamminger, Geschäftsführer, Clusterland Oberösterreich GmbH; Manager Kunststoff-Cluster (KC), Linz (Österreich):
„Cluster bieten die Chance, gemeinsam durch Zusammenarbeit Innovatio-nen umzusetzen und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Ich halte die Deutsche Clusterkonferenz für wichtig, weil starke Cluster-Initiativen in unseren Nachbarländern gute Anknüpfungspunkte für uns geben.“
Carsten Schierenbeck, Referent im Bereich Clusterpolitik, Referat zur Unterstützung für Innovation, Europäische Kommission, Direktion für Innovationspolitik, Brüssel:
„Mit der Deutschen Clusterkonferenz ist es der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland sehr erfolgreich gelungen, Partner und Stakeholder zusammenzubringen und den Clusterprozess voranzutreiben. Die Integration von Clusterexperten aus Österreich und der Schweiz hat die Außenwirkung der Konferenz noch erhöht. Ich wünsche mir, dass zukünftig noch mehr Regionen ihre Stärken und Chancen nutzen und sich mit einer strategischen Clusterpolitik auf Exzellenz fokussieren, damit mehr Cluster von Weltrang in der Europäischen Union entstehen. Die Europäische Kommission unterstützt diesen Prozess, wie in der gerade erschienen Mitteilung "Auf dem Weg zu Clustern von Weltrang in der Europäischen Union" (siehe ec.europa.eu/enterprise/innovation/index_en.htm) beschrieben.“
Kontakt:
Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland
Ele Jansen, Kommunikation
Tel.: 0341 60016-20
Fax: 0341 60016-13
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