Chemie/Kunststoffe lädt zur EU-Konferenz
Die Empfehlungen der europäischen High Level Group (HLG) zur Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Chemieindustrie sollen am 8. Juli in Leuna diskutiert werden. Clustersprecher Christoph Mühlhaus erwartet wichtige Impulse für Mitteldeutschland.
Insgesamt 39 Empfehlungen hat die HLG, die 2007 von der Europäischen Kommission eingesetzt wurde, bei ihrem jüngsten Treffen in Polen erarbeitet. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Reiner Haseloff, in seiner Funktion als Präsident des Europäischen Chemieregionen-Netzwerks (ECRN), und Mühlhaus haben auch Positionen aus Mitteldeutschland einbringen können. „Uns ging es besonders um die Betroffenheit der energieintensiven Industrie durch das Klimapaket sowie die besondere Situation der Chemielogistik in der West-Ost-Relation“, erklärt Mühlhaus.

Die Empfehlungen möchte der Clustersprecher nutzen, um eine bessere Vernetzung des Innovationsprozesses entlang der Wertschöpfungskette in Mitteldeutschland zu erreichen und Unternehmen aus der Region besser in europäische Projekte zu integrieren. Auch das Thema neue „Feedstocks“ (Kohle, Biomasse) würde das Cluster künftig aufgreifen. Doch sollen die Ergebnisse zunächst mit allen Interessierten bei der (eintrittsfreien) Konferenz in Leuna diskutiert werden. Dazu laden Minister Haseloff und das Cluster – mit Unterstützung der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland – ein (um Anmeldung wird gebeten).
Weitere Informationen:
Homepage Cluster Chemie/Kunststoffe
Netzwerk der Europäischen Chemieregionen (ECRN)
News: Chemie/Kunststoffe untersucht Innovationsprozesse
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Programm/ Einladung


