Auch Sachsen-Anhalt kooperiert mit IQ-Wettbewerb
IQ-Bewerber können wie in Thüringen nun automatisch am Landes-Wettbewerb um den Hugo-Junkers-Innovationspreis teilnehmen. „Das erhöht den Marketingeffekt unseres Wettbewerbs“, freut sich IQ-Projektleiterin Hanka Fischer.
Ganze 35 Bewerbungen um den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland aus Thüringen kann Fischer in diesen Tagen an die Thüringer Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung weiterleiten, die den Innovationswettbewerb des Freistaats organisiert. Die Kandidaten mussten bei ihrer online-Bewerbung lediglich einen weiteren Mausklick tätigen, um nun eine zusätzliche Gewinnchance zu haben. Im letzten Jahr konnte die Jenaer MAZet GmbH auf diese Weise sowohl den IQ Innovationspreis im mitteldeutschen Cluster Energie/Umwelt gewinnen als auch den Innovationspreis Thüringen.
Eine solche, zusätzliche Gewinnchance bekommen nun auch die 30 IQ-Bewerber aus Sachsen-Anhalt. Aufgrund einer Kooperation der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland und dem Ministerium für Wirtschaft und Arbeit in Magdeburg wird ihnen die Möglichkeit eingeräumt, automatisch am Hugo-Junkers-Innovationspreis des Landes teilzunehmen, den der Innovationsbeauftragte des Landes, Wirtschaftsminister Reiner Haseloff, auslobt. „Innovationen sind die Triebfeder für Wachstum und Beschäftigung“, sagt Haseloff, „ich freue mich sehr, dass Thüringen und Sachsen-Anhalt bei ihren jeweiligen Innovationspreisen enger miteinander kooperieren. Das stärkt den Standort Mitteldeutschland insgesamt."
Ebenso freut sich Hanka Fischer von der Wirtschaftsinitiative: „Damit kommen wir unserem Ziel, die Wettbewerbe in der Region zu bündeln, einen großen Schritt näher.“ Die Kooperation erhöhe den Marketingeffekt des Wettbewerbs, ist Fischer überzeugt. Für den Innovationswettbewerb der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland wurden bis zum 7. März 126 Bewerbungen eingereicht. Der IQ ist mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 83.000 EUR sowie einer Mitgliedschaft in der Wirtschaftsinitiative dotiert.
Die meisten Bewerbungen gingen auch in diesem Jahr wieder aus Thüringen ein (43), es folgen Sachsen (36) und Sachsen-Anhalt (30). Weitere 17 Bewerbungen stammen aus dem übrigen Bundesgebiet. An den lokalen IQ-Wettbewerben nahmen 31 Unternehmen in Ostthüringen, 21 in Leipzig sowie jeweils 14 in Halle und Jena teil. 35 Bewerber aus Thüringen nehmen nun automatisch am Landes-Innovationspreis teil.
Als bundesweit einzigartiger, von der regionalen Wirtschaft getragener Wettbewerb richtet sich der IQ an den regionalen Stärkefeldern, den Clustern, aus. Die meisten Bewerbungen wurden im Bereich Informationstechnologie eingereicht (41), es folgen Energie/Umwelt (30), Biotechnologie – Life Sciences (16), Ernährungswirtschaft (12), Automotive (10), Chemie/Kunststoffe und Solar (jeweils 6) sowie Optik in Jena (5).
In diesen Wochen wird ein dreistufiges Evaluierungsverfahren mit über hundert regionalen Branchen-Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft durchgeführt. Die Preisverleihung findet am 17. Juni 2010 in Gera statt.
Weitere Informationen:
IQ Innovationspreis Mitteldeutschland
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