Standort

Metropolregion wirbt für mehr Zusammenarbeit

22. Juni 2012


In der vergangenen Woche stellte Jenas OB Dr. Albrecht Schröter seine Pläne als Vorsitzender der Metropolregion Mitteldeutschland vor. Dazu gehört neben der Schaffung professioneller Strukturen auch die stärkere Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsinitiative.

„Um als Region international wahrgenommen zu werden, brauchen wir die enge Zusammenarbeit der verschiedenen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Akteure in Mitteldeutschland“, erklärte Dr. Albrecht Schröter auf der Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses der Metropolregion Mitteldeutschland in der vergangenen Woche in Leipzig. Die vorhandenen Ressourcen müssten besser vernetzt und effizienter genutzt werden, um den Bekanntheitsgrad Mitteldeutschlands weiter zu erhöhen. Der Jenaer Oberbürgermeister hat den Vorsitz des Gemeinsamen Ausschusses der Metropolregion Mitteldeutschland, dem alle Oberbürgermeister der Mitgliedsstädte angehören, zum 1. Mai 2012 für zwei Jahre übernommen.

Foto: Dr. Albrecht Schröter, Oberbürgermeister der Stadt Jena

Zu den wichtigsten Zielen für seine Amtszeit gehöre die Schaffung leistungsfähiger Strukturen, um die Arbeit der Metropolregion weiter voranzubringen, erklärte Schröter. So sollen bis zum Jahresende die Neuorganisation der Metropolregion Mitteldeutschland als Verein abgeschlossen und eine permanente Geschäftsstelle in Leipzig aufgebaut werden. „Im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit arbeiten wir derzeit ebenfalls an einer Professionalisierung“, so der Jenaer Oberbürgermeister. Darüber hinaus wolle er den Erfahrungsaustausch mit anderen Metropolregionen in Deutschland intensivieren und strebe den Aufbau von Partnerschaften mit osteuropäischen Metropolregionen, z.B. im polnischen Wroclaw, an.

Auch innerhalb Mitteldeutschlands wird Dr. Albrecht Schröter zukünftig noch stärker für die Zusammenarbeit mit der Metropolregion Mitteldeutschland werben. So sind in den kommenden Monaten Gespräche mit den Ministerpräsidenten Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens, den Oberbürgermeistern und Stadträten der Mitgliedsstädte sowie mit Vertretern des Forum Mitteldeutscher Städte geplant. Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft intensiviert werden. Dazu ist unter anderem der Abschluss von Kooperationsvereinbarungen mit der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland und anderen Interessenvertretungen wie den Industrie- und Handelskammern geplant.

„Wir begrüßen die Pläne von Dr. Schröter, der sich seit Jahren durch seine Persönlichkeit und sein Engagement in unseren beiden Initiativen für die erfolgreiche Entwicklung des Standortes Mitteldeutschland einsetzt“, erklärte  der Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative Jörn-Heinrich Tobaben.

Foto: Jörn-Heinrich Tobaben, Wirtschaftsinitiative

Hintergrund:
Als zentralem Steuerungsgremium obliegt dem Gemeinsamen Ausschuss die politische Führung und Gesamtverantwortung für die Metropolregion Mitteldeutschland. Innerhalb des Gemeinsamen Ausschusses verständigen sich die Mitglieder über die Handlungsfelder, die gemeinsamen Ziele sowie die strategische Profilierung der Metropolregion Mitteldeutschland. Diese vereint neun Städte in Sachsen (Chemnitz, Dresden, Leipzig, Zwickau), Sachsen-Anhalt (Dessau-Roßlau, Halle, Magdeburg) und Thüringen (Gera, Jena).

Weitere Informationen:
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Andreas Otter, Deloitte Leipzig
„Die Wirtschaftsinitiative bündelt einzigartig die wirtschaftlichen Interessen für die Entwicklung.”