Metropolregion Mitteldeutschland-Jahreskonferenz diskutiert über mitteldeutsche Gewässerlandschaft

Jahreskonferenz

Jahreskonferenz diskutiert über mitteldeutsche Gewässerlandschaft

14.12.2018
Heiko Rosenthal, Bürgermeister und Beigeordneter für Umwelt, Ordnung, Sport der Stadt Leipzig

Auf der gestrigen Jahreskonferenz der Metropolregion Mitteldeutschland trafen sich rund 150 regionale Akteure zum Erfahrungsaustausch über die „Gewässerlandschaft Mitteldeutschland“. Im Mittelpunkt standen die World Canals Conference 2020, der Saale-Elster-Kanal sowie der Klimawandel.

„Die diesjährige Jahrestagung der Metropolregion Mitteldeutschland ist die ideale Plattform für den Austausch über die vielfältigen Entwicklung- und Nutzungsperspektiven für die 6.500 km² große Gewässerlandschaft in Mitteldeutschland“, erklärt Heiko Rosenthal, Bürgermeister und Beigeordneter für Umwelt, Ordnung, Sport der Stadt Leipzig. „Von Projekten wie der Aufwertung des Saale- Elster-Kanals und der World Canals Conference 2020, die wir in enger Zusammenarbeit mit der Metropolregion Mitteldeutschland, der Leipziger Messe und dem Grünen Ring Leipzig erstmals nach Deutschland holen konnten, können neue Impulse für die gesamte Region ausgehen“, so Leipzigs Umweltbürgermeister am Rande der Jahreskonferenz in der Zentralwerkstatt Pfännerhall in Braunsbedra weiter.

⁞⁞⁞ Foto: Heiko Rosenthal, Bürgermeister und Beigeordneter für Umwelt, Ordnung, Sport der Stadt Leipzig ⁞⁞⁞

Zur World Canals Conference werden vom 13. bis 17. September 2020 rund 450 internationale Regierungsvertreter, Experten, Unternehmer und Touristikmanager in Leipzig und Mitteldeutschland erwartet. In Vorträgen, Seminaren, Exkursionen und Ausstellungen zu den Binnenwasserstraßen ausgewählter Regionen werden auf der Konferenz aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Infrastruktur, Tourismus, Wasserwirtschaft, Wasserqualität, Naturschutz und Revitalisierung präsentiert und diskutiert.

Jahreskonferenz-2018-Zábojník-308pxIn ihrem Impulsvortrag während des Panels „Saale-Elster-Kanal“ im Rahmen der Jahreskonferenz plädierte Angela Zábojník, Abteilungsleiterin Wasserwirtschaft/Flächenmanagement beim Amt für Stadtgrün und Gewässer der Stadt Leipzig, dafür, den Kanal bereits in seiner heutigen Form stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Um das zu erreichen, haben die Städte Leuna und Leipzig eine "Konzeption zur Inwertsetzung des SEK" erarbeiten lassen, deren Endbericht noch im Dezember 2018 veröffentlicht wird. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Bau des Saale-Elster-Kanal-Radweges. Darüber hinaus planen die Anliegerkommunen Halle, Leipzig, Schkeuditz, Leuna, Merseburg, Schkopau sowie der Landkreis Nordsachsen und der Saalekreis die Gründung einer Organisationsstruktur für die weitere Zusammenarbeit rund um die unvollendete Wasserstraße. Hierzu soll Anfang 2019 eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet werden. Parallel lässt die Stadt Leipzig aktuell eine Machbarkeitsstudie zur Anbindung des Lindenauer Hafens an den Saale-Elster-Kanal erarbeiten.

⁞⁞⁞ Foto v.l.:  Angela Zábojnik, Abteilungsleiterin Wasserwirtschaft/Flächenmanagement beim Amt für Stadtgrün und Gewässer der Stadt Leipzig und Johannes Kutscher vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Magdeburg (Foto: Tom Schulze) ⁞⁞⁞

In einem weiteren Panel zum Klimawandel informierte Dr. Peter Hoffmann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung über die aktuellen Wetterdaten 2018 und mögliche Risiken für die mitteldeutsche Gewässerlandschaft durch extreme Wetterereignisse wie Dürren, Starkregen und Hochwasser. Im dritten Panel diskutierte Prof. Dr. Jürgen Peters von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde mit den Teilnehmern über die Eckpunkte einer nachhaltigen Tourismusentwicklung, welche die Interessen von Naturschutz und Tourismus miteinander in Einklang bringt.Jahreskonferenz 2018 Impressionen der Jahreskonferenz der Metropolregion Mitteldeutschland in der Zentralwerkstatt Pfännerhall in Braunsbedra.

⁞⁞⁞ Foto: Jahreskonferenz der Metropolregion Mitteldeutschland in der Zentralwerkstatt Pfännerhall Braunsbedra (Foto: Tom Schulze) ⁞⁞⁞

Zitate

Prof. Dr. Jörg Bagdahn
Hochschule Anhalt

„Als größte Hochschule für angewandte Wissenschaften in Mitteldeutschland schaffen wir mit dem Innovationstransfer eine wichtige Schnittstelle zwischen der Forschung und der Industrie. Mit einem breit gefächerten Studienangebot möchten wir junge Menschen für naturwissenschaftliche und technische Berufe begeistern, um die drohenden Fachkräftelücken in der Region vorzubeugen.“

Industrie- und Gewerbeflächen-Pool

Gewerbeflächen
Liste Standortkarte

Hallenobjekte
Liste Standortkarte

Termine

Aktuelle Veranstaltungen aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie kulturelle und sportliche Events in und aus Mitteldeutschland finden Sie hier.

Projekte

LOGO Innovationsregion neu 308px

IQ Mitteldeutschland

 

LOGO Mitmachfonds 308px

 

Logo Startup Mitteldeutschland
Hypos
expo real