Metropolregion Mitteldeutschland-Lutherhaus in Eisenach

Lutherhaus Eisenach | Foto: bbs Medien, Anna Lena Thamm Lutherhaus Eisenach | Foto: bbs Medien, Anna Lena Thamm

  • Hintergrund

    Martin Luther und Eisenach - viele denken da nur an seinen Aufenthalt auf der Wartburg. Doch es sind auch familiäre Wurzeln, die den Reformator mit dieser Stadt verbinden, denn es ist die Heimatstadt seiner Mutter. Und so wurde Eisenach eine Station von Luthers Bildung. Nach Schulbesuchen in Mansfeld und Magdeburg, besuchte er von 1498 bis 1501 die Pfarrschule St. Georg sowie das Collegium Schalbense. Nachdem er zunächst bei Verwandten untergekommen war, nahm ihn später die Ratsherrin Ursula Cotta in ihrem Haus auf, welches heute als Lutherhaus eine Gedenkstätte bildet.

  • Vordergrund

    Das Lutherhaus Eisenach empfängt Sie unweit vom Marktplatz mit einer schönen Fachwerkfassade. Betreten Sie das Gebäude, wird es mit Sichtbeton modern, da das Gebäude saniert und erweitert wurde. Die Dauerausstellung im Eisenacher Lutherhaus widmet sich dem Thema „Luther und die Bibel“ und greift damit eher Luthers Aufenthalt und Schaffen auf der Wartburg auf. Es erwarten Sie außergewöhnliche Exponate, multimediale Präsentationen und überraschende Einsichten warum, wie und mit wem Luther die Bibel übersetzte. Dabei wird auch beleuchtet, welchen Einfluss die Werke Martin Luthers auf die Sprache, Literatur und Musik hatten.

  • Auf dem Weg

    Unweit des Lutherhauses befindet sich die Georgenkirche, in der sich Martin Luther als Teenager engagierte und in der er kurz vor seiner Flucht auf die Wartburg predigte. Schauen Sie doch mal rein und finden Sie heraus, warum die Kirche auch für die Familie Bach bedeutsam war.

    Wer es bis nach Eisenach geschafft hat, sollte natürlich unbedingt die Wartburg besuchen. Sie liegt direkt vor den Toren der Stadt und verlangt Ihnen einen kleinen Fußmarsch auf die Burg ab. Es lohnt sich aber allemal!

  • Allgemeinbildung

    • 1269: Vorgängerbau des heutigen Lutherhauses wird errichtet
    • 1356: Das südliche Wirtschaftsgebäude wird erheblich erweitert und somit erhält das Haus seine heutige Kubatur.
    • 1500: erster gesicherter Nachweis über Eigentum des Hauses für Familie Cotta
    • 1560: Eisenacher Renaissancebaumeister Hans Leonhard erwirbt das Haus
    • 1898 bis 1953: Nutzung als Gaststätte „Lutherkeller“
    • 1944: Zerstörung der Nordfassade des Gebäudes
    • 1955: Evangelisch-Lutherische Kirche Thüringen wird Mieter des Hauses
    • 1956: Eröffnung des Hauses als Erinnerungsort, der eine Mischung aus Gedenkstätte, Sammlung und Museum darstellt
    • 2013: Gründung der „Stiftung Lutherhaus Eisenach“
    • 2013 bis 2015: umfassende Sanierung und Restaurierung des Hauses
    • 26. September 2015: Eröffnung des neuen Lutherhauses mit Festgottesdienst

 

Zitate

Burkhard Jung
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"Für die Stadt Leipzig ist es selbstverständlich, dass sie sich in einer starken Metropolregion engagiert, um gemeinsam in einem kooperativen und partnerschaftlichen Miteinander die Zukunft der Region zu gestalten."

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