Metropolregion Mitteldeutschland-Metropolregion Mitteldeutschland erstellt Masterplan für den Strukturwandel

Strukturwandel

Metropolregion Mitteldeutschland erstellt Masterplan für den Strukturwandel

05.10.2018
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Die Metropolregion Mitteldeutschland hat den Auftrag für das Management des Projekts „Strukturwandel Innovationsregion Mitteldeutschland“ erhalten. Damit kann sie zusammen mit ihren Partnern nun mit der Erstellung eines Masterplans zum Strukturwandel im Mitteldeutschen Braunkohlerevier beginnen. Fünf neue Mitarbeiter werden ab sofort daran mitwirken.

Mit den Mitteln aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) werden bis 2020 Maßnahmen zur Flankierung des Strukturwandels unterstützt. Für das Mitteldeutsche Braunkohlerevier wurde die praktische Umsetzung des GRW-Projekts der Metropolregion Mitteldeutschland übertragen, die diese Aufgabe in enger Abstimmung mit den neun beteiligten Gebietskörperschaften wahrnimmt. Neben der operativen und inhaltlichen Steuerung des Projekts wird die Metropolregion auch die Bereitstellung von personellen Ressourcen und Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit übernehmen.

⁞⁞⁞ Foto: Werner Bohnenschäfer, Projektleiter bei der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH ⁞⁞⁞

„Wir freuen uns sehr über diesen Zuschlag und die bevorstehende Zusammenarbeit mit allen Akteuren“, sagt Werner Bohnenschäfer, Projektleiter bei der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH. „Nachdem wir in Anlehnung an die wirtschaftlichen Schwerpunkte der Region fünf Handlungsfelder definiert haben, erstellen wir für jedes Feld Aktionspläne mit entsprechenden Maßnahmen. Diese sollen dann in einem Masterplan zum Strukturwandel für die Innovationsregion Mitteldeutschland zusammengefasst werden. Dabei geht es neben der Nutzung der wirtschaftlichen Entwicklungspotenziale und der Gestaltung der künftigen Energieregion auch um Mobilität und die touristische Infrastruktur“, so Bohnenschäfer weiter.

Für die Umsetzung des Projekts sind seit 1. Oktober fünf neue Mitarbeiter an Bord der Metropolregion Mitteldeutschland. Johannes Gansler, Julia Mayer, Henning Mertens und Rita Schröck werden als sogenannte Handlungsfeldmanager Maßnahmen initiieren und relevante Partner in den Prozess mit einbinden. Dem Team obliegen zudem die Akquise von weiteren Fördermitteln und Investitionen sowie die Unterstützung eines breitangelegten Beteiligungsprozesses aller betroffenen Akteure in der Region. Kai Bieler, ebenfalls seit 1. Oktober bei der Metropolregion Mitteldeutschland tätig, übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt. „Mich freut, dass mit den neuen Kolleginnen und Kollegen nun richtig Schwung in das Vorhaben kommt. Damit auch die Öffentlichkeit im Bilde ist, wie sich der Strukturwandel in Mitteldeutschland gestaltet, werden wir kontinuierlich über unsere Aktivitäten informieren“, so Werner Bohnenschäfer.

Über die Innovationsregion Mitteldeutschland

Die „Innovationsregion Mitteldeutschland“ deckt räumlich das Kerngebiet des Mitteldeutschen Braunkohlereviers ab. Als interkommunaler Zusammenschluss „Innovationsregion Mitteldeutschland“ setzen neun beteiligte Gebietskörperschaften aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Strategien für Innovation und Wertschöpfung um. Damit will die Region auf die absehbare Endlichkeit der Braunkohleförderung zur Stromgewinnung reagieren und statt eines Strukturbruchs zu einem Strukturwandel in der Regionalentwicklung kommen. Beteiligt sind die Landkreise Burgenlandkreis, Altenburger Land, Anhalt-Bitterfeld, Leipzig, Mansfeld-Südharz, Nordsachsen und Saalekreis sowie die Städte Halle (Saale) und Leipzig.

⁞⁞⁞ Foto: Team der Innovationsregion Mitteldeutschland (v.l.: Rita Schröck, Julia Mayer, Kai Bieler, Werner Bohnenschäfer, Henning Mertens, Johannes Gansler (© Metropolregion Mitteldeutschland/Schomaker) ⁞⁞⁞

Zitate

Sabine Wosche
Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG)

Die LEG Thüringen stellt sich den Herausforderungen an eine zeitgemäße Wirtschaftsförderung, Stadt- und Regionalentwicklung sowie an ein modernes Immobilienmanagement. Dabei wissen wir, dass viele Aufgaben nur durch Kooperation über Ländergrenzen hinweg effektiv erfüllt werden können. Als Mitglied der Metropolregion freuen wir uns, unseren Beitrag  zu einer gedeihlichen Zusammenarbeit verschiedenster Akteure in der Region zu leisten und teilzuhaben an den Erträgen und Erfolgen der gemeinsamen Arbeit."

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