Metropolregion Mitteldeutschland-Regionalkonferenz stellt Zukunftskonzept für Osterland vor

Strukturwandel

Regionalkonferenz stellt Zukunftskonzept für Osterland vor

12.09.2018
Prof. Markus Krabbes

Am 25. September 2018 veranstaltet der Projektverbund Smart Osterland seine erste Regionalkonferenz in Altenburg. Dort präsentieren die Verbundpartner das Innovationskonzept „open Osterland“ und laden zum Ideenaustausch für Umsetzungsprojekte mit regionalen Partnern ein. Ziel der Aktivitäten ist die aktive Gestaltung des Strukturwandels mit einer Stärkung der Mittelzentren in der Region.

Kommunalen Entscheidern und regionalen Akteuren aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wird im Rahmen der Konferenz das Innovationskonzept „open Osterland“ vorgestellt, das für die Region im Dreieck der drei Bundesländer erarbeitet wurde. Kernpunkte des Papiers sind ein länderübergreifender Zugang zu Bildungs- und Kultureinrichtungen, Sharing-Lösungen für Mobilität sowie Quartierkonzepte im Bereich Wohnen und Energie. Erste Pilotprojekte werden auf der Konferenz präsentiert. Mit diesem Zukunftskonzept wollen sich die Initialpartner – die HTWK Leipzig, die Universität Leipzig und der JENA GEOS Ingenieurbüro GmbH – sowie weitere assoziierte Partner im Oktober um die Förderung im Programm „WIR!-Wandel durch Innovation in der Region“ des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bewerben.

⁞⁞⁞ Foto: Prof. Markus Krabbes, Prorektor für Forschung an der HTWK Leipzig ⁞⁞⁞

„Aus zahlreichen Gesprächen, Interessenspartnerschaften und gesammelten Daten während der Konzeptphase haben wir die Erkenntnis gewonnen, dass unser Projekt  sehr breit angelegt sein muss, um in Mitteldeutschland nachhaltig lokale Wirtschaftsentwicklung voranzutreiben. Daher fördern wir mit open Osterland eine vernetzte Zusammenarbeit und ein aktives Empowerment zur stärkeren gesellschaftlichen Teilhabe aller Menschen in der Region“, erläutert Professor Krabbes, Prorektor für Forschung an der HTWK Leipzig und Projektkoordinator. Krabbes verweist darauf, dass der Fokus nicht allein auf technischen Innovationen wie einer energetischen Quartiersentwicklung und Shared-Mobility-Angeboten im ländlichen Raum liegen darf. Vielmehr gelte es, auf das breite Feld sozialer Innovationen zu setzen.

Auf dem Programm der Regionalkonferenz in der Altenburger Brauerei steht neben der Konzeptpräsentation ein Gespräch zur übergreifenden Zusammenarbeit der Landkreise, an dem die Landräte Henry Graichen (Landkreis Leipzig), Uwe Melzer (Landkreis Altenburger Land) und Götz Ulrich (Burgenlandkreis) teilnehmen. Begrüßt werden die Teilnehmer durch Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann. Der Konferenztag bietet des Weiteren die Möglichkeit zum Netzwerken, etwa bei einem Quartiersrundgang durch die Altenburger Innenstadt oder dem Get-together an themenbezogenen Diskussionstischen im Anschluss an das Vortragsprogramm.

Eine Anmeldung ist noch bis 20. September per E-Mail an vivien.busch@htwk-leipzig.de möglich.

Das historisch als „Osterland“ bezeichnete Gebiet um die Städte Naumburg, Weißenfels, Zeitz, Altenburg und Borna erstreckt sich über die Landesgrenzen von Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt und bildet räumlich als auch wirtschaftlich ein Kerngebiet der Metropolregion Mitteldeutschland. Mit dem Projekt Smart Osterland sollen insbesondere soziale und digitale Innovationen für den Strukturwandel erarbeitet werden. Besonderes Augenmerk liegt auf der Stärkung der Mittelzentren. Die Initiative Smart Osterland wurde aus 105 Einreichungen als eines von 32 regionalen Bündnissen in der ersten Runde des BMBF-Wettbewerbs „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ ausgewählt. Die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland ist Partner von Smart Osterland und setzt sich im Rahmen des Projekts insbesondere für einen zügigen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ein.

Zitate

Prof. Dr. Gesine Grande
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

„Die HTWK Leipzig pflegt seit langem vielfältige und enge Kooperationen in Mitteldeutschland. Regionale Netzwerke sind grundlegend für unsere Leistungsfähigkeit in Lehre und Forschung. Gern möchten wir gemeinsam mit den Partnern zur Weiterentwicklung der Attraktivität und Stärke der Region beitragen."

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