Metropolregion Mitteldeutschland-Von Anschlussgleis bis Zeitmaschine: Industriekultur wird erlebbar

Kultur & Tourismus

Von Anschlussgleis bis Zeitmaschine: Industriekultur wird erlebbar

10.08.2018
Heinrich Moritz Jähnig

Vom 23. bis 26. August steht Mitteldeutschlands kulturelles Erbe im Mittelpunkt. Die 6. Tage der Industriekultur Leipzig warten dann mit 120 Veranstaltungen auf. Erstmals ist mit Altenburg auch ein Thüringer Standort im Programm.

In 14 mitteldeutschen Städten und Kommunen wollen die 6. Tage der Industriekultur Leipzig die Region als Industriestandort der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erlebbar machen. Dafür hat der Veranstalter Industriekultur Leipzig e.V. verschiedene Themenrouten zusammengestellt. Besichtigungen, Führungen und Vorträge machen die Besucher mit sonst verschlossenen Produktionsstätten bekannt. Wanderungen, Boots- und Radtouren bieten Einblicke in die mitteldeutsche Industriekultur, und auch Themenmuseen zeigen ihre Schätze.

⁞⁞⁞ Foto: Heinrich Moritz Jähnig, 2. Vorsitzender des Industriekultur Leipzig e.V. und Sprecher der Projektgruppe Industriekultur der Metropolregion Mitteldeutschland​ ⁞⁞⁞

„Das Spezifische der Leipziger Tage der Industriekultur liegt seit ihrem Start 2013 darin, sich nicht auf das Stadtgebiet begrenzen zu wollen, sondern ein Ereignis aus der Region für die Region zu organisieren. So gibt es in diesem Jahr eigene, regional verankerte Programme an den Standorten Altenburg, Weißenfels, Wurzen und Zeitz. Und erstmals beteiligt sich mit der Stadt Altenburg auch in Thüringen ein größerer Wirtschaftsstandort am Programm“, erklärt Heinrich Moritz Jähnig, 2. Vorsitzender des Industriekultur Leipzig e.V. und Sprecher der Projektgruppe Industriekultur der Metropolregion Mitteldeutschland.

Zahlreiche Veranstaltungspunkte bieten Möglichkeiten, mit Unternehmensvertretern ins Gespräch kommen und Kontakte zu knüpfen. Jungen Menschen wollen die Tage der Industriekultur Anstöße für die Berufsfindung geben. Das jährlich stabile Wachstum bei Teilnehmern und Besucherzahlen sieht Heinrich Moritz Jähnig im offenen Charakter eines Ländergrenzen überschreitenden Angebots begründet. „Zudem nehmen mit Wirtschaftsunternehmen, Kommunen, Interessengemeinschaften, Vereinen und Enthusiasten die unterschiedlichsten Akteure teil, wofür wir sehr dankbar sind“, so Jähnig weiter. Am Programm beteiligen sich auch Mitglieder der Metropolregion Mitteldeutschland, wie die HTWK Leipzig, die Leipziger Messe GmbH, die MIBRAG mbH und die Siemens AG.

Dem Ziel, Mitteldeutschlands gemeinsame Industriekultur stärker bewusst und nutzbar zu machen, hat sich auch die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland verschrieben. 2017 hat sie zu diesem Zweck die Projektgruppe Industriekultur gegründet. Deren Mitglieder haben es sich zur Aufgabe gemacht, Industriekultur auf mitteldeutscher Ebene koordiniert und strategisch zu bearbeiten. So sollen länderübergreifende Themen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen identifiziert werden. Dabei geht es einerseits darum, industriekulturelles Erbe zu bewahren und Industriekultur touristisch zu vermarkten, gleichzeitig aber auch wissenschaftlich und historisch aufzuarbeiten und in den Bereich Bildung und Fachkräftegewinnung einzubinden. 

Zitate

Gerd Schmidt
CMS Hasche Sigle

"Als Wirtschaftsrechtsanwälte engagieren wir uns dort, wo auch unsere Mandanten tätig sind. Mitteldeutschland hat noch viel Potenzial, was es gemeinsam zu heben gilt. Die Metropolregion ist dabei ein wichtiger Partner."

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