„Demokratie und Weltoffenheit fundamental für Wohlstand in Deutschland“

18. Juli 2024
„Weltoffenheit und eine Willkommenskultur sind wichtige Standortfaktoren für Mitteldeutschland“, äußerten die Initiatoren des FORUMS „Wachstum, Wohlstand, Weltoffenheit“, das am 17. Juli 2024, in Leipzig unter Beteiligung vieler mitteldeutscher Unternehmen, mit 150 Gästen, im Mediencampus Villa Ida stattfand. Die Veranstaltung wurde vom Verein Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen e.V., der Metropolregion Mitteldeutschland, der European Energy Exchange AG (EEX) und dem Mitteldeutschen Presseclub e.V. initiiert und von der VNG AG unterstützt.

Die Initiatoren sind sich einig, dass „Demokratie und Weltoffenheit fundamental für den Wohlstand in Deutschland“ sind. Mit ihrer Veranstaltung setzen die Unternehmen und Verbände ein klares Zeichen gegen Nationalismus und Ausgrenzung.

Transparenz, Toleranz und Wertschätzung in Gesellschaft und Wirtschaft sind unabdingbare Werte für das Zusammenleben und Zusammenarbeiten. Eine erfolgreiche Zukunft Deutschlands ist nur möglich mit einer starken Demokratie und Marktwirtschaft.

Die Initiatoren blicken mit Sorge auf die Entwicklung, in der ein größerer Teil der Gesellschaft an die Ränder des politischen Spektrums rückt, Dialog zwischen verschiedenen Positionen erschwert wird und offen populistische oder extremistische Positionen unterstützt werden. Populismus und extreme Positionen sind schädlich für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Dr. Tobias Paulun, Vorstandsvorsitzender der European Commodity Clearing AG (ECC), ein Unternehmen der EEX Group kommentiert: „Wir, die EEX Group, sind ein internationales Unternehmen, mit 22 Standorten weltweit und mehr als 1.100 Beschäftigten aus 75 verschiedenen Nationalitäten. Wir sind davon überzeugt, dass Leipzig, Sachsen und Deutschland von Weltoffenheit und internationalen Beziehungen leben und profitieren und müssen als Standort attraktiv sein und bleiben. Erfolge populistischer Parteien oder Unregierbarkeit stehen dem entgegen.“

Sylvia Pfefferkorn, Vizevorstandssprecherin Wirtschaft für ein Weltoffenes Sachsen e.V. sagt: „Sachsen ist ein starker Wirtschaftsstandort mit guten Rahmenbedingungen für Investoren und attraktiven Arbeits- und Lebensbedingungen für Menschen aus der ganzen Welt. Sachsen hat in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich vom geeinten Europa profitiert. Für die Erhaltung der Attraktivität und des Wohlstandes im Freistaat Sachsen sind eine gelebte Willkommenskultur und verlässliche wirtschaftspolitische Strukturen essenziell. Dafür setzen sich die im Verein engagierten Unternehmen seit 2016 aktiv ein.“ 

Bodo Rodestock, Vorstand VNG AG und Vorstand der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland ergänzt: „VNG ist ein vielfältiges Unternehmen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 19 verschiedenen Nationalitäten bereichern unser Unternehmen mit ihrem Fachwissen, ihrem internationalen Erfahrungsschatz und ihren Perspektiven. Diese Vielfalt ist für uns von unschätzbarem Wert. Dafür treten wir ein und davon brauchen und wollen wir perspektivisch mehr. Nicht nur deshalb ist es uns ein großes Anliegen, das zivilgesellschaftliche Engagement für eine weltoffene, tolerante und demokratische Gesellschaft, besonders in Ostdeutschland, nachhaltig zu stärken.“

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