„Besonders freuen wir uns über Unternehmen, die Interesse an einem kleinen Pilotprojekt mit bis zu zehn Mitarbeitenden über vier bis fünf Wochen haben. Wir stellen Zugang, Anleitung und Begleitmaterial bereit und freuen uns über ehrliches Feedback“, sagt Dr. Luise Frohberg, TaaraSkillQuest-Gründerin von der apergo UG.
Foto: Dr. Luise Frohberg, TaaraSkillQuest-Gründerin von der apergo UG | © apergo UG
Die aktive Testphase läuft noch bis Ende August 2025. Sie untersucht vor allem die Nutzererfahrung, die Qualität der Rollenspiel-Simulationen und die Wirkung der Coaching-Impulse. Interessierte Unternehmen können sich über ein kurzes Formular auf der TaaraQuest-Webseite registrieren.
Die Testversion funktioniert sowohl im Desktop-Modus als auch auf dem Mobiltelefon. Sie umfasst interaktive Rollenspiele mit einer KI-basierten Gesprächspartnerin zu herausfordernden und führungsrelevanten Situationen – wie etwa Verhandlungen, Feedbackgesprächen oder schwierigen Teamkonstellationen. Im Anschluss erfolgt eine Reflexion mit dem KI-Coach „Taara“. Zusätzlich wird Taara auch als kostenloser WhatsApp-Bot angeboten – ein niedrigschwelliger Einstieg in KI-gestütztes Coaching und Mentoring.
Nach Abschluss der Testphase werten Dr. Luise Frohberg und ihr Team die Rückmeldungen aus und leiten daraus priorisierte Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Plattform ab. Im Herbst folgen eine neue Version sowie begleitende Austauschformate und Workshops.
Über die KI-Plattform TaaraSkillQuest
Die digitale Plattform TaaraSkillQuest unterstützt Frauen in der IT dabei, Führungskompetenzen mithilfe von KI und VR in Form von Rollenspielen zu trainieren. Ziel ist es, den Anteil von Frauen in IT-Führungspositionen zu erhöhen. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit der Lancaster University als Kooperationspartner erarbeitet. Es wurde durch UNTERNEHMEN REVIER mit 160.650 Euro gefördert.
Über UNTERNEHMEN REVIER
Mit dem Bundesmodellvorhaben UNTERNEHMEN REVIER leistet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gemeinsam mit regionalen Partnern seit 2017 einen aktiven Beitrag für den Strukturwandel in den vier deutschen Braunkohleregionen. Mit den direkt für Unternehmen zur Verfügung stehenden Fördermitteln sollen innovative und umsetzungsorientierte Projekte zur Gestaltung des Strukturwandels gefördert werden. Ziel ist es, die Regionen bereits jetzt attraktiv für alternative Wertschöpfungsketten zu machen und die Wirtschaftskraft zu stärken.