Wasserstoffregion Mitteldeutschland präsentiert sich in Leuna

03. September 2021
Am 2. November 2021 laden die Metropolregion Mitteldeutschland und HYPOS e.V. zum 1. Mitteldeutschen Wasserstoffkongress in das Kulturhaus Leuna. Die Veranstaltung im Vorfeld des 7. HYPOS-Forums, zu der rund 150 Teilnehmer erwartet werden, präsentiert erstmals die gesamte Bandbreite der Wasserstoffaktivitäten und -Akteure in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

„Mitteldeutschland verfügt bereits heute über einen bundesweit einzigartigen Mix aus innovativer Forschung, industrieller Nachfrage, funktionierenden Wertschöpfungsketten und vorhandener Pipeline-Infrastruktur rund um das Thema grüner Wasserstoff. Mit dem 1. Mitteldeutschen Wasserstoffkongress präsentieren wir die vielfältigen Wasserstoff-Aktivitäten sowie die Potenziale für den Standort Mitteldeutschland und fördern die länderübergreifende Vernetzung der regionalen Akteure aus Wasserstoffwirtschaft, Politik und Verwaltung“, erklärt Jörn-Heinrich Tobaben, Geschäftsführer der Metropolregion Mitteldeutschland und Vorstandsmitglied des Wasserstoffnetzwerkes HYPOS e.V.

Im Rahmen der von der Metropolregion Mitteldeutschland und HYPOS in Zusammenarbeit mit den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen organisierten Veranstaltung präsentieren sich rund 20 Wasserstoffprojekte aus Mitteldeutschland in fünfminütigen Pitches. Ergänzend gibt eine begleitende Poster-Ausstellung erstmals einen umfassenden Überblick über die Wasserstoff-Projekte und -Akteure in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dieser „Mitteldeutsche Wasserstoff-Atlas“ wird auch Bestandteil des digitalen Tagungsdokumentation und über die Webseiten der Metropolregion Mitteldeutschland und von HYPOS abrufbar sein.

Darüber hinaus diskutieren Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wissenschaft, Umwelt, Energie und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt (angefragt) und Dr. Gerd Lippold, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft über die Wasserstoff-Strategien der drei mitteldeutschen Länder. In seinem Vortrag spricht Prof. Dr.-Ing. Michael Sterner, Professor für Energiespeicher an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg und Berater der Bundesregierung, über die Potenziale und Grenzen der Wasserstoffwirtschaft. 

Ab heute können sich Interessierte für die Teilnahme am 1. Mitteldeutschen Wasserstoffkongress unter www.mitteldeutschland.com/wasserstoffregion anmelden. Dort wird in den kommenden Wochen auch das finale Programm mit der Übersicht aller Referenten und Referentinnen veröffentlicht. Die Zahl der Teilnehmer vor Ort ist aufgrund der geltenden Corona-Bestimmungen begrenzt. Alternativ wird die Veranstaltung auch per Livestream übertragen.

Der 1. Mitteldeutsche Wasserstoff-Kongress findet im Vorfeld des 7. HYPOS-Forums (3. und 4. November 2021) statt, das als etabliertes, wissenschaftsfokussiertes Veranstaltungsformat Akteure der nationalen und internationalen Wasserstoffbranche zusammenbringt. Im Fokus des 7. HYPOS-Forums stehen einmalige Beiträge aus den Innovationsprojekten der Förderinitiative „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Weitere Informationen

Informationen und Anmeldung Mitteldeutscher Wasserstoffkongress

Informationen und Anmeldung HYPOS-Forum

Vorläufiges Programm

Mehr News

Europäische Metropolregion Mitteldeutschland begrüßt zwei neue Mitglieder

Die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Gas GmbH (MITNETZ GAS) und die FEV eDLP GmbH sind zum 1. Januar 2022 der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland (EMMD) beigetreten. Die beiden neuen Mitglieder wollen ihre Kompetenzen in den Bereichen umweltfreundliche Energie und Mobilität in das EMMD-Netzwerk einbringen, um die Region zukunftsfähig zu gestalten.

Umweltfreundliche Wärme und Kälte aus der Tiefe

Die Speicherung thermischer Energie in grundwasserführenden Gesteinsschichten kann einen wichtigen Beitrag zur klimaneutralen Wärme- und Kälteversorgung von Unternehmen, kommunalen Liegenschaften und Wohnquartieren leisten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland, welche die Potenziale der Aquistore-Technologie im Mitteldeutschen Revier untersucht hat. Diese wurde von einem Konsortium unter Federführung der JENA-GEOS®-Ingenieurbüro GmbH mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Mikrobiologie, der e7 UG und der Technische Beratung für Systemtechnik – Bernd Felgentreff erstellt.