Metropolregion Mitteldeutschland-Innovationsregion Mitteldeutschland

HEADER Innovation im Revier groß mit Bildrechten

„Innovationsregion Mitteldeutschland“ - Strukturwandel und Regionalentwicklung im Mitteldeutschen Braunkohlerevier

Mit den Debatten auf Landes- und Bundesebene zur Zukunft des in Mitteldeutschland über Jahrhunderte genutzten Energieträgers Braunkohle kommt auf das Mitteldeutsche Revier nach 1990 ein erneuter Strukturwandel mit noch nicht absehbaren Auswirkungen zu. Für die Region gilt es daher, neue regionalwirtschaftliche Perspektiven jenseits der Braunkohlenutzung für die Verstromung zu identifizieren und perspektivisch umzusetzen.

Um neue Impulse für die Entwicklung der Region Mitteldeutschland und alternative Wertschöpfungspotenziale zu erkunden, wurde im Juni 2016 wurde unter dem Dach der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland die Projektgruppe „Innovation im Revier“ gegründet. Diese setzt sich unter anderem aus Unternehmenspartnern sowie Vertretern von Landkreisen und Hochschulen zusammen. Welche Aufgaben nimmt die PG im Rahmen dieses Projekts wahr?

Unter dem Titel „Innovationsregion Mitteldeutschland“ haben sich 2017 neun Landkreise und Städte der drei mitteldeutschen Länder zusammengeschlossen, um Potenziale für die zukünftige Wertschöpfung in der Region zu erarbeiten. Impulse sollen sowohl von neuen energiewirtschaftlichen Konzepten als auch von der stofflichen Nutzung der Braunkohle ausgehen. Mobilität, digitale Erreichbarkeit und Tourismus sind weitere Schwerpunkte des Vorhabens. Partner des Projekts sind:

Sachsen

  • Landkreis Leipzig
  • Stadt Leipzig
  • Kreis Nordsachsen

Sachsen-Anhalt:

  • Burgenlandkreis
  • Saalekreis
  • Stadt Halle (Saale)
  • Landkreis Mansfeld-Südharz
  • Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Thüringen:

  • Landkreis Altenburger Land

Abwicklungspartner ist der Burgenlandkreis, Regionalpartner ist die Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH, Werkvertragspartner ist das Leipziger Institut für Energie GmbH.

Förderung durch den Bund

Das Modellvorhaben „Unternehmen Revier“ des Bundes zur Förderung von Maßnahmen zur Strukturanpassung in Braunkohlebergbauregionen ergänzt die bestehende Regionalförderung durch die Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) wie auch die Innovations- und Technologieförderung des Bundes, die den Braunkohlegebieten bereits heute zugutekommen. Bezugsgebiet des Vorhabens „Unternehmen Revier“ sind Landkreise, die entweder unmittelbar vom Rückgang der Braunkohleförderung bzw. der Braunkohleverstromung oder mittelbar durch enge funktionale Beziehungen zu den Braunkohleregionen betroffen sind. Das Modellvorhaben ist bis Ende 2020 angelegt und umfasst ein Projektvolumen von ca. 8 Mio. Euro. 90 Prozent dieser Projektkosten tragen jeweils zur Hälfte der Bund und die betroffenen Länder. Bei einem Fördersatz von 90 Prozent stehen für das Mitteldeutsche Revier in diesen Zeitraum ca. 7,2 Mio. Euro für nicht-investive Maßnahmen zur Verfügung.

  • Eckdaten der Förderung „Unternehmen Revier“

    Mittelbereitstellung aus dem Energie- und Klimafonds (EKF) für eine präventive Regionalpolitik in den vier deutschen Braunkohlerevieren (Lausitz, Rheinland, Helmstedt, Mitteldeutschland)

    Umfang/Laufzeit Gesamtfördermaßnahme: 40 Mio. EUR/10 Jahre
    jährlicher Umfang der Fördermaßnahme: 4 Mio. EUR
    Anteil Mitteldeutsches Revier (20 Prozent) p.a.: 800 T EUR
    Geltungsdauer Richtlinie vom 01.11.2017: 4 Jahre

  • Eckdaten GRW-Förderung

    Laufzeit der Fördermaßnahme: 4 Jahre (bis zum 31.12.2021)
    Zu beantragende Gesamtkosten: 8 Mio. EUR
    Förderquote: 90 Prozent
    Förderung, absolut (Mitteldeutsches Revier): 7,2 Mio. EUR
    Aufzubringender Eigenanteil: 10 Prozent
    Aufzubringender Eigenanteil, absolut: 800 T EUR

Ein erster Schritt zur Beantragung der Mittel aus diesem Vorhaben durch die mitteldeutschen Partner war die Ausarbeitung einer länderübergreifend erarbeitete Projektskizze mit strategischen Zielen und Handlungsfelder sowie ersten Projektideen, die am 19. September 2017 im GRW-Unterausschuss vorgestellt und bestätigt wurde. Damit erfolgte die Aufforderung zur Einreichung eines Vollantrages an den Abwicklungspartner Burgenlandkreis. 

Regionales Investitionskonzept (RIK)

Erste Umsetzungsmaßnahme innerhalb des Bundesförderungsprogramms „Unternehmen Revier“ war die Erstellung eines Regionalen Investitionskonzepts (RIK) – Voraussetzung für eine Förderung durch das Modellvorhaben und zentrale Entscheidungs- und Handlungsgrundlage für die 2018 auszurufenden Ideen- und Projektwettbewerbe. Am 30.09.2017 wurde dieses eingereicht. 

Ansprechpartner in der Geschäftstelle

Jörn Heinrich TobabenJörn-Heinrich Tobaben

Geschäftsführer der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH

✉ Strukturwandel[at]mitteldeutschland.com

✆ 03 41/ 6 00 16 18

Zitate

Thomas Büschel
TÜV Thüringen e.V.

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