35 Jahre deutsche Wiedervereinigung stehen vor der Tür. Damit blickt Deutschland zurück auf eine Zeit voller Umbrüche und einen gesamtgesellschaftlichen Transformationsprozess. Mittendrin die Stadt Leipzig: Mit den friedlichen Demonstrationen am 09. Oktober 1989 nicht nur Ort für den beginnenden Strukturwandel infolge der deutschen Einheit, sondern auch Zentrum für die gegenwärtigen Strukturentwicklungen im Rahmen des Braunkohleausstiegs innerhalb des Mitteldeutschen Reviers.
Unter dem Titel „Eine Frühschicht für mein Leipzig – Gemeinsam neue Bleibeperspektiven schaffen“ will die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) am 27. Oktober 2025 einen Blick auf den bisherigen Wandel im Mitteldeutschen Revier werfen. Gemeinsam sollen Ideen entwickelt werden, wie die Region zu einem Zukunftsort für nachwachsende Generationen wird. Dabei wird gemeinsam auf Beteiligungsformate in Zeiten von Umbrüchen sowie die Rolle der Wissenschaft und von Innovationen innerhalb des Transformationsprozesses geschaut.
| Was? | Junge Menschen ab 13 Jahren engagieren sich eine Frühschicht lang für den Lebensraum und Wissenschaftsstandort Mitteldeutsches Revier. |
| Wann? | 27. Oktober 2025 von 8 Uhr bis 16 Uhr, Schülerinnen und Schüler werden von der Schule freigestellt. |
| Wo? | Leipzig |
| Warum? | Wissenschaft ist ein wesentlicher Teil der Strukturentwicklung. Investitionen in Hochschulen, Forschungseinrichtungen, in Wirtschaft und Technik, in Mobilität und Gemeinwesen stehen stellvertretend für die Zukunft im Mitteldeutschen Revier. Das ist die Grundlage für wirtschaftlichen Fortschritt, Wachstum und nachhaltige Entwicklung in der gesamten Region. Die Menschen werden davon profitieren, besonders die junge Generation. |
| Wie teuer? | Kostenfrei |
| Welches Verfahren? | Nach spannenden Workshops mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Zukunftsentwicklern aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Kommunikation der Stadt Leipzig sowie der Region Mitteldeutsches Revier werden in einem Pitch die erarbeiteten Ideen einer hochkarätig besetzten Jury – u.a. mit Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow – vorgestellt. |