Was kommt nach der Braunkohle? Institut für Strukturwandel und Nachhaltigkeit an der MLU wird öffentlich vorgestellt

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Am Donnerstag, 1. Juli , stellt sich ab 15 Uhr mit dem Start der Vortrags- und Diskussionsreihe zum Thema „Post-fossile Demokratien“ das Institut für Strukturwandel und Nachhaltigkeit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erstmalig öffentlich vor. Zur Auftaktveranstaltung mit dem Titel „Post-fossile Zukünfte: Zusammenhalt und Wandel“ nimmt auch Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, an der Diskussionsrunde teil. Ein Grußwort überbringt der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff. Die Veranstaltung kann öffentlich über den YouTube-Kanal der MLU verfolgt werden.
 
Angesichts weltweiter Bemühungen, den Klimawandel zu minimieren und nachhaltige gesellschaftliche Strukturen, Ökonomien und Formen des Zusammenlebens zu schaffen, gehen aktuell Transformationen wie Kohleausstieg und Energiewende vonstatten, die grundlegende politische, ökonomische und gesellschaftliche Veränderungen – den Strukturwandel – mit sich bringen. Das neue Institut der Martin-Luther-Universität hat das Ziel, Strukturwandel in Mitteldeutschland, Deutschland sowie vergleichbare Prozesse in anderen Regionen der Welt zu untersuchen, beratend zu begleiten und zu gestalten. Die Vortrags- und Diskussionsreihe dient als Auftakt zum Start der dreijährigen Gründungsphase des Instituts, um die Forschungsschwerpunkte des Instituts vorzustellen und deren Entwicklung gemeinsam mit universitären und außeruniversitären Akteuren zu diskutieren.
 
Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wird auch die Ausstellung „Unser Revier. Mitteldeutschland im Wandel“ eröffnet.