„Der allgemeinen konjunkturellen Aufhellung folgend, fasst auch die Mitteldeutsche Immobilienwirtschaft wieder Tritt und entwickelt Visionen für innovative Quartiersentwicklung und Industrie- und Gewerbeflächenkonzepte. Darüber hinaus wird deutlich, dass die Defossilisierung des Gebäudesektors immer stärker in konkrete Umsetzungsprojekte überführt wird“, erklärt Jörn-Heinrich Tobaben, Geschäftsführer der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland, anlässlich des Messeabschlusses.
Foto: Jörn-Heinrich Tobaben | © Tom Schulze
Das große Interesse am Mitteldeutschen Gemeinschaftsstand zeigte sich auch in diesem Jahr im regen Austausch mit Fachbesucherinnen und Fachbesuchern aus dem In- und Ausland. Im Mittelpunkt standen dabei unter anderem aktuelle Investitions- und Entwicklungsperspektiven für Industrie- und Gewerbeflächen sowie zukunftsweisende Stadtentwicklungsprojekte. Zu den vorgestellten Vorhaben gehörten beispielsweise der Airport Industrial Park und der TechPark Leipzig, die Weiterentwicklung des BioCity Campus und des Kohlrabizirkus in Leipzig sowie das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation und die Revitalisierung des RAW-Geländes in Halle (Saale).
Foto: Christoph Vohler
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Aktuelle Fragestellungen der Immobilienwirtschaft griffen auch die beiden hochkarätig besetzten Fachforen am Gemeinschaftsstand auf. Unter dem Titel „Finance trifft Real Estate: Wer bekommt künftig noch Kapital?“ diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der Finanz- und Immobilienwirtschaft über die aktuellen Rahmenbedingungen für die Finanzierung von Immobilienprojekten. Das zweite Fachforum „Standortfaktor Lebensqualität: Der Einfluss von Innenstadt, Tourismus und Kongresswirtschaft auf Immobilieninvestitionen“ widmete sich der Frage, welche Bedeutung attraktive und lebenswerte Städte für Investitionsentscheidungen haben.
Eine etablierte Plattform für Austausch und Vernetzung bot erneut der Mitteldeutsche Investorenabend, der in diesem Jahr bereits zum 19. Mal stattfand. Den Abschluss des Messeprogramms bildete das „International Womens Breakfast“ des Frauen in der Immobilienwirtschaft e. V.
Zu den 23 Ausstellern auf dem Gemeinschaftsstand der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland zählten die Städte Leipzig, Halle (Saale), Jena, Dessau-Roßlau und Gera, der Landkreis Altenburger Land sowie die Invest Region Leipzig GmbH. Darüber hinaus waren folgende Unternehmen am Mitteldeutschland-Stand mit ihrem Portfolio präsent: die GP Günter Papenburg AG, die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden, die Sparkassen Leipzig und Gera-Greiz, die LEVG Leipziger Entwicklungs- u. Vermarktungsgesellschaft, die WEP-Gruppe, die LGH Leipziger Gewerbehof GmbH & Co. KG, die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB), der Frauen in der Immobilienwirtschaft e. V., die MIB AG Immobilien und Beteiligungen, die Leipziger Stadtbau AG, die HABAU Deutschland GmbH, die Josef Saller Services e. k., die Köster GmbH und die jenawohnen GmbH.
Impressionen der EXPO REAL 2026
Fotos: Christoph Vohler