Endspurt für Förderaufruf UNTERNEHMEN REVIER

10. Mai 2024
Noch bis 31. Mai 2024 sind Unternehmen und Start-Ups aus dem Mitteldeutschen Revier dazu aufgerufen, ihre Projektideen beim 4. Öffentlichen Ideenwettbewerb im Rahmen des Bundesmodellvorhabens UNTERNEHMEN REVIER einzureichen. Gesucht werden innovative Ansätze aus den Themenfeldern Wasserstoff /Grüne Gase, Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung.

„Mit dem 4. Öffentlichen Ideenwettbewerb wollen wir die Erfolgsgeschichte von UNTERNEHMEN REVIER fortschreiben. Seit 2017 konnten wir mit Hilfe des einzigen Strukturwandelprogramms, das unternehmerische Investitionen direkt fördert, 64 Projekte mit insgesamt 9,7 Millionen Euro unterstützen. Allein im vergangenen Jahr konnten 13 neue Förderprojekte in der Region an den Start gehen“, erklärt Henning Mertens, Abteilungsleiter Strukturwandel der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland. „Mit den aktuellen Themenschwerpunkten adressieren wir erneut zentrale Zukunftsfelder der Region und hoffen einmal mehr auf kreative Ideen zu neuen und weiterentwickelten Produkten, Dienstleistungen, Prozessen oder Geschäftsmodellen“, so Henning Mertens weiter.

Foto: Henning Mertens | © Tom Schulze

Noch bis zum 23. Mai 2024 können Termine für Beratungsgespräche vereinbart werden, die verbindlich für die Teilnahme am 4. Öffentlichen Ideenwettbewerb sind. Der Wettbewerbszeitraum endet am 31. Mai 2024.

Mit ihrem Innovationsvorhaben bewerben können sich privatwirtschaftliche Unternehmen und unternehmensgetragene Netzwerke mit Sitz oder einem Standort in den Landkreisen Altenburger Land, Anhalt-Bitterfeld, Burgenlandkreis, Leipzig, Mansfeld-Südharz, Nordsachsen und Saalekreis sowie den Städten Halle (Saale) und Leipzig. Gefördert werden investive und nicht-investive Projekte mit einer Förderquote von 60 % für privatwirtschaftliche Unternehmen und einer Laufzeit von max. 2 Jahren. Einzelprojekte erhalten eine Fördersumme von max. 200.000 Euro, bei Verbundprojekten ist eine Gesamtfördersumme von max. 800.000 Euro möglich. Machbarkeitsstudien und Konzeptentwicklungen sind von der Förderung ausgeschlossen. Die eingereichten Projektideen werden nach der Bewerbungsphase anhand eines Kriterienkatalogs vorgeprüft und durch das Regionale Empfehlungsgremium (REG) für die Förderung ausgewählt. Die Vorhaben können nach Einbindung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) in den Bewilligungsprozess dann voraussichtlich zum Jahresbeginn 2025 starten.

Über das Modellvorhaben UNTERNEHMEN REVIER

Mit dem Bundesmodellvorhaben UNTERNEHMEN REVIER leistet das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gemeinsam mit regionalen Partnern seit 2017 einen aktiven Beitrag für den Strukturwandel in den vier deutschen Braunkohleregionen. Mit den zur Verfügung stehenden Fördermitteln sollen innovative und umsetzungsorientierte Projekte zur Gestaltung des Strukturwandels gefördert werden. Ziel ist es, die Regionen bereits jetzt attraktiv für alternative Wertschöpfungsketten zu machen und die Wirtschaftskraft zu stärken. Die Umsetzungspartner der Region sind der Burgenlandkreis, das Aufbauwerk Region Leipzig (beide finanz- und fördertechnisch) und die Metropolregion Mitteldeutschland (inhaltlich).

Weitere Informationen

Informationen und Wettbewerbsformulare UNTERNEHMEN REVIER

Mehr News

CCUS-Initiative Ostdeutschland: Geschäftsstelle besetzt und neue Webseite online

Die CCUS-Initiative Ostdeutschland baut ihre Strukturen weiter aus. Seit dem 1. Juli hat Johannes Wege die Projektleitung übernommen. Er verantwortet künftig gemeinsam mit Projektmanager Rick Wiedersberg den organisatorischen Aufbau sowie die strategische und inhaltliche Weiterentwicklung. Im Zuge des Aufbaus der Geschäftsstelle wurde auch die Webseite umfassend überarbeitet. Sie dient nun als zentrale Informations- und Vernetzungsplattform rund um Carbon Capture, Utilization and Storage (CCUS).

Strohelemente: Nachhaltiges Bauen mit regionalem Rohstoff

Stroh als Baustoff? Was zunächst ungewöhnlich klingt, könnte künftig einen wichtigen Beitrag zum klimafreundlichen Bauen leisten. Das durch UNTERNEHMEN REVIER geförderte Projekt „Strohelemente“ zeigt, wie nachhaltiges Bauen künftig aussehen kann: Statt energieintensiver Baustoffe kommen vorgefertigte Wandelemente aus Stroh zum Einsatz. Der nachwachsende Rohstoff ist regional verfügbar, recycelbar und speichert CO₂.