Leipzig zeigt auf der EXPO REAL 2026, welche Perspektiven die Stadt für Unternehmen und Projektentwickler bietet. Drei Standorte stehen dabei im Mittelpunkt. Der Airport Industrial Park ermöglicht Raum für Industrie- und Technologieansiedlungen. In direkter Nachbarschaft liegen der Flughafen Leipzig/Halle, das DHL-Express-Drehkreuz und das Porsche-Werk Leipzig. Autobahn- und Gleisanschlüsse sorgen für kurze Wege und gute Voraussetzungen für internationale Logistik. Im Nordosten der Stadt bietet der TechPark Leipzig rund 13 Hektar Entwicklungspotenzial für Unternehmen und Institute aus den Bereichen Energie, Umwelt und Chemie. Die Nähe zum Wissenschaftspark erleichtert den Austausch mit der Forschung. Der zentrumsnahe BioCity Campus bietet Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen aus den Bereichen Life Sciences, Biotechnologie, Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft.
Neue Kapazitäten auf dem BioCity Campus schafft die LGH Leipziger Gewerbehof GmbH & Co. KG mit dem Innovationszentrum one2. Das moderne Gebäude bietet flexible Flächenkonzepte für Forschung, Entwicklung und technologieorientierte Dienstleistungen und ergänzt damit das etablierte Innovationsökosystem auf der Alten Messe Leipzig. Der BioCity Campus zählt zu den führenden Life-Science-Standorten Mitteldeutschlands und vereint Wissenschaft, Wirtschaft und Forschung auf kurzen Wegen. Mit one2 werden zusätzliche Kapazitäten für innovative Unternehmen geschaffen, die von der unmittelbaren Nähe zu Forschungseinrichtungen, Hochschulen und starken Branchenpartnern profitieren wollen.
Die LEVG Leipziger Entwicklungs- und Vermarktungsgesellschaft mbH & Co. Grundstücks-KG und die WEP-Gruppe stellen den Kohlrabizirkus auf dem Gelände der Alten Messe Leipzig vor, der sich zu einem der spannendsten Revitalisierungsprojekte der Stadt entwickelt. Das denkmalgeschützte Bauwerk mit seinen markanten Kuppeln wird schrittweise zu einem modernen Standort für Unternehmen, Kreativwirtschaft, Veranstaltungen und innovative Nutzungskonzepte weiterentwickelt. Mit seiner außergewöhnlichen Architektur, der hervorragenden Verkehrsanbindung und der unmittelbaren Lage im Umfeld von Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft bietet der Kohlrabizirkus ideale Voraussetzungen für zukunftsorientierte Nutzungen. Ziel der Entwicklung ist es, die historische Substanz zu bewahren und gleichzeitig attraktive Flächen für modernes Arbeiten, Begegnung, Sport und Innovation zu schaffen.
Die Invest Region Leipzig informiert neben aktuell in der Stadt Leipzig und im Landkreis Leipzig verfügbaren Flächen auch über den Dow ValuePark Böhlen. Auf rund 400 Hektar stehen dort voll erschlossene Flächen mit umfassenden Genehmigungen für die chemische und industrielle Produktion und einem perfekten Infrastrukturanschluss an Bundesstraße, Autobahn, Schienennetz sowie das deutsche Wasserstoff-Kernnetz zur sofortigen Bebauung bereit. Services wie Feuerwehr oder Werkschutz sind ebenfalls vorhanden.
Der Landkreis Altenburger Land präsentiert mit dem Yosephinum eine innovative Spieleerlebniswelt, die ab 2028 auf rund 2.000 Quadratmetern die kulturelle Tradition Altenburgs mit digitalen und analogen Spielerlebnissen verbindet. In einem denkmalgeschützten Gebäudeensemble entsteht ein zukunftsorientierter Erlebnis- und Veranstaltungsort, der Kultur, Tourismus, Bildung und Stadtentwicklung miteinander verknüpft. Als neues Highlight soll das Yosephinum mit einer Erlebnisausstellung, einer Game Lounge und dem InnovationLab die Innenstadt beleben und Altenburg als innovative Spielestadt weiter profilieren.
Die Stadt Halle (Saale) präsentiert mit dem Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation ein strukturell und symbolisch bedeutsames Projekt für die Stadtentwicklung. Neue Grün- und Freiräume sowie eine attraktive fußläufige Verbindung vom Hauptbahnhof über den Riebeckplatz bis in die Innenstadt sollen den Stadtraum neu ordnen. Langfristig werden bis zu eine Million Besucherinnen und Besucher jährlich erwartet. Für das Zukunftszentrum sind derzeit rund 277 Millionen Euro Bundesmittel als Projektkostenziel vorgesehen; zusätzlich werden 47,25 Millionen Euro in die Neugestaltung und Baufeldfreimachung des Riebeckplatzes investiert. Auf rund 14.000 Quadratmetern Nutzfläche sollen bis zu 200 Arbeitsplätze für Forschung, Ausstellungen, Kultur, Veranstaltungen und Dialog entstehen. Der Baubeginn des Zukunftszentrums ist für Ende 2028, die Eröffnung für 2032 geplant.
Eine zentrale Rolle bei der Umgestaltung des Riebeckplatzes und der Baufeldfreimachung für das Zukunftszentrum übernimmt die ARGE „Umbau Riebeckplatz“, bestehend aus den Unternehmen STRABAG AG und GP Verkehrswegebau GmbH, die als Totalunternehmerin mit der Umsetzung beauftragt wurde. Mit einem symbolischen ersten Spatenstich im Beisein von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil wurde im August der Umbau des Riebeckplatzes eingeleitet. Die Arbeiten umfassen unter anderem die Umgestaltung der Verkehrs- und Infrastrukturanlagen, den Brückenabriss sowie die Umverlegung von Leitungen und Trassen.
Als weiteren zentralen Baustein der zukünftigen Stadtentwicklung stellt die Stadt Halle (Saale) die Revitalisierung des RAW-Geländes am Hauptbahnhof vor. Auf der rund 200.000 Quadratmeter großen Potenzialfläche soll ein modernes und innovatives Stadtquartier mit Flächen für Gewerbe, Forschung, Hightech, Cybersicherheit, Hotels und Wohnen entstehen. Die unmittelbare Nähe zum Hauptbahnhof und zum Zukunftszentrum sowie die Lage an der ICE-Sprinter-Achse Berlin–Halle–München bieten attraktive Voraussetzungen für Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Mit der Entwicklung sollen etwa 1.500 bis 2.000 Arbeitsplätze entstehen. Für die Revitalisierung sind derzeit rund 133 Millionen Euro Projektkosten vorgesehen, davon 119,7 Millionen Euro Fördermittel aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen. Die konkrete Umsetzung soll ab 2028 beginnen.
Neben dem attraktiven Angebot der Aussteller wird auch in diesem Jahr ein umfassendes Rahmenprogramm die Fachbesucher an den Mitteldeutschen Gemeinschaftsstand locken. Den Auftakt bildet am 5. Oktober das Fachforum „Finance trifft Real Estate: Wer bekommt künftig noch Kapital?“, an dem Anke Herlitz, Lead Real Estate Düsseldorf der HypoVereinsbank – Unicredit, Dr. Tim Malonn, Mitglied der Geschäftsleitung WÖHR + BAUER und Geschäftsführer WÖHR + BAUER Wohnen, Victor Stoltenburg, Geschäftsführer Deka der Immobilien Investment GmbH und Susanne Janßen, Vertriebsleiterin NRW Immobilienkunden der BayernLB teilnehmen werden. Als traditioneller Abschluss des ersten Messetages und attraktive Netzwerkplattform in lockerer Atmosphäre findet der traditionelle Mitteldeutsche Investorenabend am Gemeinschaftsstand der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland statt.
Auch am zweiten Messetag wartet ein hochkarätig besetztes Fachforum am Mitteldeutschland-Stand auf die Messebesucher. So diskutieren Dr. Alexander Vogt, Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale), André Neumann, Oberbürgermeister der Stadt Altenburg, Anja Hähle-Posselt, Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig, Dirk Lange, Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Jena, Ingolf Schmidt, Leiter des Amtes für Wirtschaft und Stadtplanung der Stadt Dessau-Roßlau und Randolf Margull, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaft und Tourismus Gera mbH über das Thema Standortfaktor Lebensqualität: Der Einfluss von Innenstadt, Tourismus, und Kongresswirtschaft auf Immobilieninvestitionen.
Zum Abschluss des Messeprogramms lädt der Frauen in der Immobilienwirtschaft e.V. am 7. Oktober von 10:00 bis 11:00 Uhr zu seinem „International Womens Breakfast“ ein.
Zu den 23 Ausstellern auf dem Gemeinschaftsstand der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland gehören die Städte Leipzig, Halle (Saale), Jena, Dessau-Roßlau und Gera, der Landkreis Altenburger Land sowie die Invest Region Leipzig GmbH. Darüber hinaus sind folgende Unternehmen am Mitteldeutschland-Stand mit ihrem Portfolio präsent: die GP Günter Papenburg AG, die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden, die Sparkassen Leipzig und Gera-Greiz, die LEVG Leipziger Entwicklungs- u. Vermarktungsgesellschaft, die WEP-Gruppe, die LGH Leipziger Gewerbehof GmbH & Co.KG, die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB), der Frauen in der Immobilienwirtschaft e.V., die MIB AG Immobilien und Beteiligungen, die Leipziger Stadtbau AG, die HABAU Deutschland GmbH, die Josef Saller Services e.k., die Köster GmbH und die jenawohnen GmbH.
Der Gemeinschaftsstand der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland befindet sich in Halle C1/220 im besucherstarken Umfeld der Stände des Landes Niedersachsen sowie der Metropolregionen Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg, Rhein-Neckar und Frankfurt/Rhein/Main. Die EXPO REAL ist Europas größte Fachmesse für Immobilien und Investitionen und bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Branche ab. Im vergangenen Jahr präsentierten sich auf der Messe München 1.742 Aussteller aus 34 Ländern gegenüber den 42.000 Fachbesuchern aus 70 Ländern.
Weitere Informationen
Infoseite zum Mitteldeutschen Gemeinschaftsstand
Impressionen der EXPO REAL 2025
Fotos: Tom Schulze