Der Countdown läuft: Bis Montag Ihre Ideen für die „Sächsischen Mitmach-Fonds“ einreichen!

12. April 2019
Noch bis zum 15. April 2019, 23:59 Uhr können sich Bürgerinnen und Bürger, Vereine, soziale Träger, Schulen und Kitas aus den Landkreisen Leipzig, Nordsachsen und der Stadt Leipzig mit ihren Ideen für den Strukturwandel am Wettbewerb beteiligen.

„Nutzen Sie jetzt die Chance und machen Sie mit Ihren Ideen für Mitteldeutschland und die Lausitz aktiv mit.  Bereits kleine Projekte können dazu beitragen, den Alltag der Menschen zu verbessern und die Attraktivität der Region oder einer Gemeinde zu erhöhen. Dafür stehen beispielsweise allein in Mitteldeutschland 200 Preise für Projektideen bis zu 2.000 Euro zur Verfügung“, erklärt Dana Marschner, Projektleiterin Sächsische Mitmach-Fonds bei der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH.

Foto: Dana Marschner, Projektleiterin Sächsische Mitmach-Fonds bei der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH

Der Ideenwettbewerb „Sächsische Mitmach-Fonds“ richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände, Kammern, Stiftungen, soziale Träger, Schulen sowie kommunale und wissenschaftliche Einrichtungen in den sächsischen Braunkohleregionen. Zu diesen gehören in Mitteldeutschland die Landkreise Leipzig, Nordsachsen und die Stadt Leipzig.

In beiden Regionen wird der Ideenwettbewerb in drei Kategorien und verschiedenen Preisstufen durchgeführt:

  • „ReWIR-Preis“: Förderung von zivilgesellschaftlichem Engagement, welches das Miteinander und Zusammenleben der Menschen vor Ort verbessert
  • „Zukunft MINT-Preis“: Projekte zur Verbesserung der Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik, Kultur und Soziales
  • „Mobilitätspreis“: Innovative Ideen zur Verbesserung der Erreichbarkeit im ländlichen Raum und für umweltfreundliche Mobilität in der Stadt

Bewerbungen für den Ideenwettbewerb können auf der Internetseite http://www.mitmachfonds-sachsen.de eingereicht werden. Im Online-Formular müssen Bewerber die Kategorie auswählen, eine kurze Beschreibung ihrer Projektidee eingeben und die Umsetzungskosten schätzen. Das Ganze dauert nur wenige Minuten. Alternativ steht das Teilnahmeformular auch zum Download bereit, kann offline ausgefüllt und per Post gesendet werden. Zur Förderung der eingereichten Ideen stehen in den Jahren 2019 und 2020 jeweils 1,5 Millionen Euro aus dem Haushalt des Freistaates in beiden Regionen zur Verfügung. In der Lausitz werden zusätzlich Preisgelder in Höhe von 200.000 Euro pro Jahr zur Förderung von Initiativen der sorbischen Volksgruppe ausgelobt.

Nach Ende der Bewerbungsfrist am kommenden Montag wählt in jeder Region eine Jury aus Vertretern von Bürgerinnen und Bürgern, Landkreisen, Kommunen, Hochschulen, Schulen, Kultur, Wirtschaft, Gewerkschaften sowie der Staatsregierung anhand verschiedener Bewertungskriterien die auszeichnungswürdigen Wettbewerbsbeiträge aus. Die Preisträger werden im Rahmen einer Preisverleihung im Juni ausgezeichnet.  Im Herbst 2019 wird außerdem pro Region ein Publikumspreis ausgelobt, an dessen Vergabe sich die Bürgerinnen und Bürger per Online-Voting beteiligen können.

Der Ideenwettbewerb „Sächsische Mitmach-Fonds“ wurde von der Sächsischen Staatsregierung initiiert. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel des Freistaates Sachsen auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

Ansprechpartnerin für Mitteldeutschland:
Dana Marschner
Projektleiterin Sächsische Mitmach-Fonds
Telefon: 0341 600 16 254
E-Mail: mitteldeutschland@mitmachfonds-sachsen.de

Ansprechpartner für die Lausitz:
C
hristoph Biele
Projektleiter Sächsische Mitmach-Fonds
Telefon: 03571 457 777
E-Mail: lausitz@mitmachfonds-sachsen.de

Weitere Informationen

Mehr News

CCUS-Initiative Ostdeutschland: Geschäftsstelle besetzt und neue Webseite online

Die CCUS-Initiative Ostdeutschland baut ihre Strukturen weiter aus. Seit dem 1. Juli hat Johannes Wege die Projektleitung übernommen. Er verantwortet künftig gemeinsam mit Projektmanager Rick Wiedersberg den organisatorischen Aufbau sowie die strategische und inhaltliche Weiterentwicklung. Im Zuge des Aufbaus der Geschäftsstelle wurde auch die Webseite umfassend überarbeitet. Sie dient nun als zentrale Informations- und Vernetzungsplattform rund um Carbon Capture, Utilization and Storage (CCUS).

Strohelemente: Nachhaltiges Bauen mit regionalem Rohstoff

Stroh als Baustoff? Was zunächst ungewöhnlich klingt, könnte künftig einen wichtigen Beitrag zum klimafreundlichen Bauen leisten. Das durch UNTERNEHMEN REVIER geförderte Projekt „Strohelemente“ zeigt, wie nachhaltiges Bauen künftig aussehen kann: Statt energieintensiver Baustoffe kommen vorgefertigte Wandelemente aus Stroh zum Einsatz. Der nachwachsende Rohstoff ist regional verfügbar, recycelbar und speichert CO₂.