Über 1.500 Projektideen für „Sächsische Mitmach-Fonds“

18. April 2019
Beim diesjährigen Ideenwettbewerb der „Sächsischen Mitmach-Fonds“ sind 1.520 Projektideen für die Strukturentwicklung in der Lausitz und in Mitteldeutschland eingegangen. Die Preisträger werden in den kommenden Wochen von Jurys ausgewählt und am 23. Juni 2019 in Dresden ausgezeichnet.

„Die überwältigende Resonanz auf die Sächsischen Mitmach-Fonds zeigt den großen Gestaltungswillen und Ideenreichtum der Menschen in der Lausitz und in Mitteldeutschland. Sie wissen vor Ort am besten, was ihre Region braucht und wollen sich aktiv einbringen. Zusammen mit dem von der Bundesregierung geplanten Strukturstärkungsgesetz, das verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen bis 2038 für die Kohleländer bringen wird, macht dieses Engagement Mut für die erfolgreiche Strukturentwicklung in den sächsischen Braunkohleregionen“, erklärte Ministerpräsident Michael Kretschmer.

Foto: Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Quelle: CDU Landesverband

„Wir freuen uns als Projektträger für Mitteldeutschland über die große Zahl spannender Projektideen für den Strukturwandel, die in den vergangenen vier Wochen eingereicht wurden. Der Erfolg ist auch das Ergebnis der sehr guten Zusammenarbeit mit den Kollegen der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH, die den Ideenwettbewerb im Lausitzer Revier organisiert haben“, so Dana Marschner, Projektleiterin Sächsische Mitmachfonds bei der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH.

Von den insgesamt 1.520 Bewerbungen entfielen 720 auf den „ReWIR-Preis“ zur Förderung des Miteinander und Zusammenleben der Menschen. Für den „Zukunft MINT-Preis“ zur Förderung von Kindern und Jugendlichen wurden in beiden Revieren 505 Projektideen eingereicht. 155 Bewerbungen kamen während des vierwöchigen Bewerbungszeitraums für den „Mobilitätspreis“ zusammen. Die Kategorie „Łužica/Lausitz – žiwa dwurěčnosć/lebendige Zweisprachigkeit“ für die sorbische Volksgruppe in der Lausitz verzeichnete 140 eingereichte Projektideen.

Der Ideenwettbewerb Sächsische Mitmach-Fonds richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände, Kammern, Stiftungen, soziale Träger, Schulen sowie kommunale und wissenschaftliche Einrichtungen in den sächsischen Braunkohleregionen. Zur Förderung der eingereichten Ideen stehen in den Jahren 2019 und 2020 jeweils 1,5 Millionen Euro aus dem Haushalt des Freistaates in beiden Regionen zur Verfügung. In der Lausitz werden zusätzlich Preisgelder in Höhe von 200.000 Euro pro Jahr zur Förderung von Initiativen der sorbischen Volksgruppe ausgelobt.

In den kommenden Wochen wählt in jeder Region eine Jury aus Vertretern von Bürgerinnen und Bürgern, Landkreisen, Kommunen, Hochschulen, Schulen, Kultur, Wirtschaft, Gewerkschaften sowie der Staatsregierung anhand verschiedener Bewertungskriterien die auszeichnungswürdigen Wettbewerbsbeiträge aus.

Der Ideenwettbewerb Sächsische Mitmach-Fonds wurde von der Sächsischen Staatsregierung initiiert. Die Umsetzung in den Landkreisen Görlitz und Bautzen erfolgt über den Projektträger Wirtschaftsregion Lausitz GmbH und für die Landkreise Leipzig, Nordsachsen und die Stadt Leipzig über die Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Mehr News

Programm veröffentlicht: Jetzt zum 1. Ostdeutschen Wasserstoffkongress anmelden

Das Programm für den 1. Ostdeutschen Wasserstoffkongress steht fest, die Anmeldung ist ab sofort möglich. Am 26. August 2026 laden die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland und das Wasserstoffnetzwerk HYPOS nach Dresden ein. Rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zur zentralen Wasserstoffveranstaltung Ostdeutschlands erwartet. Hochkarätige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung diskutieren über den Markthochlauf der Wasserstoffwirtschaft und die Rolle Ostdeutschlands als Wasserstoffstandort.

Die EMMD stellt vor: Unser Mitglied des Monats – die Hochschule Merseburg

Seit mehr als 30 Jahren steht die Hochschule Merseburg für praxisnahe Lehre, angewandte Forschung und regionale Wirkung. Als Zentrum für Wissenschaft und Forschung im Süden Sachsen-Anhalts ist sie fest in Mitteldeutschland verankert und leistet wichtige Beiträge zur Entwicklung der Region.