Mitteldeutsche 3D-Druck-Branche trifft sich in Leipzig

18. Oktober 2019
Am 29. Oktober 2019 findet das 6. Mitteldeutsche Forum “3D-Druck in der Anwendung“ an der HTWK Leipzig statt. Das Branchentreffen gibt einen aktuellen Überblick zu technologischen Entwicklungen, Markttrends und regionalen Akteuren.

„Generative Verfahren sind längst nicht nur im Bereich der Prototypen und Kleinserien interessant, sondern bieten zunehmend wirtschaftliche Einsatzszenarien für die Serienfertigung in vielen Branchen. So reicht der mögliche Mix einsetzbarer Materialien mittlerweile von Metallen über Kunststoff und Keramik bis zu Biopolymeren und auch im Bereich der integrierten subtraktiven Bearbeitung von 3D-gedruckten Werkstücken wurden große Fortschritte erzielt“, erläutert Prof. Dr.-Ing. Fritz Peter Schulze von der Fakultät Ingenieurwissenschaften der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK). „Mit dem diesjährigen Forum geben wir einen aktuellen Überblick über den Stand der Technik und die vielfältigen Einsatzgebiete additiver Verfahren sowie der wirtschaftlichen Potenziale der Branche in der Region“, so Prof. Dr.-Ing. Fritz Peter Schulze weiter.

Foto: Prof. Dr.-Ing. Fritz Peter Schulze von der Fakultät Ingenieurwissenschaften der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Im Rahmen der gemeinsam vom Mitteldeutschen Netzwerk Rapid Prototyping – enficos und der HTWK veranstalteten Tagung werden in zahlreichen Vorträgen und anhand von Praxisbeispielen aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen die Schwerpunktthemen „Hybride Fertigung“, „Biomedizinische Applikationen“, „3D-Druck und Urformtechnik“ sowie „3D-Praxis in der Gesellschaft“ vorgestellt und diskutiert. Auf einer begleitenden Kooperationsbörse präsentieren Unternehmen und F&E-Einrichtungen der Branche ihre Projekte, Produkte und Dienstleistungen sowie Forschungsergebnisse. Die Ausstellung ermöglicht es den Teilnehmern, im persönlichen Gespräch über aktuelle Probleme zu diskutieren, neue Geschäftskontakte zu knüpfen und sich einen Überblick zu regionalen Aktivitäten auf dem innovativen Technologiefeld zu verschaffen.

Dazu gehört auch das Projekt „Modellregion 3D-Druck in der Anwendung“ des Saalekreises und der Stadt Leipzig, gefördert im Rahmen der Innovationsregion Mitteldeutschland über das Bundesmodellvorhaben „Unternehmen Revier“. Das Vorhaben will regionale Akteure aus angewandter Forschung, Unternehmen und Anwender miteinander vernetzen, um die Potenziale Technologie besonders für klein- und mittelständischen Unternehmen besser zu nutzen. In einem ersten Schritt wird dazu vom Merseburger Innovations- und Technologiezentrums (MITZ) ein Konzept erarbeitet, wie eine zentrale Netzwerkstelle zu gestalten ist, die als Anlaufpunkt für Informationen und Ansprechpartner für die Kontaktsuche fungiert.

Wer am 6. Mitteldeutschen Forum „3D-Druck in der Anwendung“ teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail an veranstaltungen@mitz-merseburg.de anmelden. Die Teilnahmegebühren betragen 140 EUR pro Person. Für Studierende und Angehörige der Partnerhochschulen ist die Teilnahme kostenfrei.

Mehr News

Mitteldeutschland wirbt auf EXPO REAL 2026 um Investoren

Vom 5. bis 7. Oktober 2026 präsentieren sich 23 Aussteller aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf der Immobilien- und Standortmesse EXPO REAL in München. Neben dem attraktiven Portfolio an Greenfield-Standorten, Gewerbeimmobilien und Stadtentwicklungsvorhaben wird auch ein umfangreiches Rahmenprogramm das internationale Fachpublikum an den Gemeinschaftsstand der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland locken.

Grüne Zukunft, neue Features: TOMORROWORK bringt Karrieren in Mitteldeutschland in Bewegung

Der Fachkräftemangel trifft Mitteldeutschland hart – und das, obwohl in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen längst zukunftsfähige, grüne Industrien entstehen. Seit dem ersten Launch im Dezember 2025 zeigt die Online-Plattform TOMORROWORK, wie vielfältig, modern und sinnstiftend grüne Berufe in unserer Region sind. Um Nachwuchskräfte der Generation Z und nachhaltige Arbeitgeber noch passgenauer zusammenzubringen, geht das Projekt jetzt in die nächste Phase: Ab dem 01. Oktober 2026 verwandelt sich die reine Informationsplattform in eine interaktive Drehscheibe für echte grüne Jobs.