Zeitungsbeilage informiert über Strukturwandel

03. Mai 2019
In dieser Woche ist die 1. Ausgabe der Beilage „WIR“ erschienen. Die von der Metropolregion Mitteldeutschland herausgegebene Publikation informiert in den neun Gebietskörperschaften des Mitteldeutschen Reviers über aktuelle Entwicklungen, Projekte und Akteure des Strukturwandels.

Mit der jetzt erstmals vorliegenden Beilage wollen wir über den aktuellen Stand des Strukturwandels in der Innovationsregion Mitteldeutschland informieren sowie konkrete Projekte und die Akteure dahinter vorstellen. Unser Ziel ist es, die Menschen vor Ort bei dem jetzt beginnenden Veränderungsprozess mitzunehmen und für eine aktive Teilnahme zu begeistern“, erklärt Werner Bohnenschäfer, Projektleiter der Innovationsregion Mitteldeutschland.

Foto: Werner Bohnenschäfer, Projektleiter der Innovationsregion Mitteldeutschland​ 

Die achtseitige „WIR“-Beilage lag am Dienstag in Leipzig und den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen den Regionalausgaben der Wochenzeitung „Rundschau“ bei. Am Donnerstag erschien sie in den Landkreisen Burgenlandkreis, Saalekreis, Mansfeld-Südharz, Anhalt-Bitterfeld, Altenburger Land und in der Stadt Halle (Saale) als Beilage der Regionalausgaben des „Wochenspiegel“. Die Gesamtauflage der Publikation beträgt rund 1 Million Exemplare.

Zu den Themen der 1. Ausgabe, die in Zusammenarbeit mit den Ländern entstand, gehört ein Interview mit den beiden Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und Dr. Reiner Haseloff. In diesem erläutern sie ihre Ideen für eine zukunftsfähige und länderübergreifende Strukturentwicklung in Mitteldeutschland. Gleich mehrere Beiträge widmen sich Projekten, die im Rahmen der Innovationsregion Mitteldeutschland über das Bundes-Modellvorhaben „Unternehmen Revier“ gefördert werden. Dazu gehören der Torgauer „GlasCampus“, eine universitäre Bildungseinrichtung für die Glas-, Keramik- und Baustoffindustrie, das Vorhaben „3D-Druck in der Anwendung“, dass Forschung, Unternehmen und Anwender der Technologie im Landkreis Saalekreis und der Stadt Leipzig zusammenbringen will sowie die Altenburger „Farbküche”, welche die Einrichtung eines Gründungslabors plant.

Außerdem stellt die Beilage den Lesern den Chemie- und Industriepark Zeitz vor, der sich seit Jahren als Standort für „grüne Chemie“ profiliert und damit zum Vorbild für den Strukturwandel in der Region werden könnte. Ein weiterer Beitrag portraitiert den Unternehmer Georgi Gogoladze, der am Standort Sangerhausen Industriefasern aus Basaltgestein erforscht und produziert, mit denen er internationale Märkte erobern will.

Die Beilage wurde gefördert aus Mitteln des Bundes, des Freistaates Sachsen, des Landes Sachsen-Anhalt und des Freistaates Thüringen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe ”Verbesserung der regionalen Wirtschaftsinfrastruktur“. In der Innovationsregion Mitteldeutschland haben sich sieben Landkreise und zwei Städte zusammengeschlossen, um den bevorstehenden Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier aktiv zu gestalten und umzusetzen. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung von neuen Impulsen, Strategien und Projekten für Innovation, Wertschöpfung und Lebensqualität in der Region.

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