17. Mitteldeutsche Digitalisierungskonferenz: Digitale Verwaltung neu denken

20. Februar 2026
Am 11. März 2026 kommen Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zur 17. Mitteldeutschen Digitalisierungskonferenz an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zusammen. Im Fokus der Veranstaltung stehen die aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der digitalen Verwaltung.

„Mitteldeutschland ist von tiefgreifenden und weitreichenden Veränderungen betroffen. Der Strukturwandel wirkt sich sichtbar auf Menschen und Gesellschaft aus. Die Nutzung von KI beschleunigt die digitale Transformation, ermöglicht neue Geschäftsmodelle und verlangt gleichzeitig eine hohe Flexibilität und Lernbereitschaft von Mitarbeitenden in Unternehmen und in der öffentlichen Verwaltung. Um die Risiken objektiv bewerten zu können und gleichzeitig Chance dieser Entwicklungen strategisch einzusetzen um wettbewerbsfähig zu bleiben, braucht es eines intensiven Austausches zwischen allen beteiligten Akteuren. Genau diesen Austausch ermöglicht die Mitteldeutsche Digitalisierungskonferenz seit Jahren sehr erfolgreich“, erklärt Jens Heinrich, Vorstandsvorsitzender Cluster IT Mitteldeutschland e.V. und Geschäftsführer ccc software GmbH.

„Unter dem Motto ‚Digital by Design – Verwaltung strategisch transformieren‘ befasst sich die 17. Mitteldeutsche Digitalisierungskonferenz mit den Fortschritten der digitalen Transformation in der Region. Insbesondere die digitale Transformation der Verwaltung ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender und komplexer Veränderungsprozess. Gerade deshalb braucht es Orte wie diese Konferenz. Sie schafft Raum für reflektiertes Nachdenken, strategischen Austausch und länderübergreifende Zusammenarbeit innerhalb Mitteldeutschlands. So stellen wir sicher, dass unsere Verwaltung auch in Zukunft leistungsfähig bleibt. In Magdeburg werden wir die Verwaltungsdigitalisierung gemeinsam weiterdenken“, ergänzt Sirko Scheffler, Landesvorsitzender im Wirtschaftsrat Sachsen-Anhalt, Vorstandsmitglied des Cluster IT Mitteldeutschland e.V. und Geschäftsführer der brain-SCC GmbH.

Ein zentraler Programmpunkt der Veranstaltung ist die Session „Digitale Souveränität in der öffentlichen IT“. Dabei geht es um die Frage, wie staatliche IT-Systeme so gestaltet werden können, dass sie unabhängig von externen Abhängigkeiten funktionieren. Zudem wird diskutiert, warum digitale Souveränität eine zentrale Voraussetzung für Vertrauen, Sicherheit und Resilienz ist und welche politische sowie strukturellen Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden müssen.

Weitere Themenschwerpunkte sind die strategische Neuausrichtung der Verwaltung nach dem Prinzip „Digital by Design“, der notwendige Kulturwandel und Kompetenzaufbau in Behörden, der Übergang von KI-Pilotprojekten in die flächendeckende Anwendung sowie der Aufbau und die Gewährleistung von Cybersicherheit und Resilienz in digitalen Verwaltungsstrukturen.

Mitwirkende der Konferenz sind unter anderem:

  • Dr. Daniela Dylakiewicz, Amtschefin der Sächsischen Staatskanzlei und CIO des Freistaates Sachsen
  • Bernd Schlömer, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales Sachsen-Anhalt und CIO des Landes
  • Milen Starke, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur
  • Tino Melzer, Thüringer Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
  • Maria Christina Rost, Landesbeauftragte für den Datenschutz Sachsen-Anhalt

Mit ihrer langjährigen Tradition knüpft die Konferenz an frühere Formate an, in denen unter anderem der digitale Strukturwandel in Mitteldeutschland sowie Digitalisierungsprozesse in Wirtschaft und Arbeitswelt diskutiert wurden.

Die 17. Mitteldeutsche Digitalisierungskonferenz wird ausgerichtet vom Cluster IT Mitteldeutschland e.V., dem Wirtschaftsrat Deutschland der CDU e.V. sowie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Weitere Informationen

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Zur Anmeldung

Webseite Cluster IT Mitteldeutschland e.V.

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