Wasserstoff wird für ein resilientes, bezahlbares und weitgehend emissionsfreies Energiesystem benötigt. Unsere Vorgängerstudie „Wasserstoffnetz Mitteldeutschland 2.0“ hat im Jahr 2024 bereits einen wichtigen Grundstein für ein zukünftiges Wasserstoffverteilnetz in Mitteldeutschland gelegt. Die inhaltlich fundierte Gemeinschaftsstudie war medial sehr erfolgreich und politisch beachtet. Im Auftrag von 54 privatwirtschaftlichen und öffentlichen Partnern wurde aufgezeigt, wie groß das Potenzial und der Bedarf einer gemeinsamen Wasserstoffinfrastruktur ist.
Inzwischen hat sich der politische Rahmen weiterentwickelt:
- Neue gesetzliche Vorgaben (EU-Gasbinnenmarktrichtlinie, EnWG) geben die Leitplanken vor.
- Gasnetzgebietstransformationspläne (GTP) und Langfristprognosen erfordern eine frühzeitige Koordination und profitieren von abgestimmten Herangehensweisen.
- Gebündelte ostdeutsche Perspektiven schaffen Synergien und Sichtbarkeit, die den Wirtschaftsstandort langfristig stärken.
Es ist Zeit für eine ostdeutsche Wasserstoffverteilnetzinfrastruktur. Werden Sie Teil der Gemeinschaftsstudie: H2-Netz OST und gestalten Sie die zukünftige Energieinfrastruktur mit. Wir laden Sie ein zum Auftaktmeeting der Studie (Start des Interessenbekundungverfahrens). Die Veranstaltung ist die Initialzündung für den Start der Studie H2-Netz OST. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Datum & Zeit: 26.02.2026 | 15 – 17 Uhr
Format: hybrid (Vor Ort und online – MS-Teams-Meeting)
Ort: Europäische Metropolregion Mitteldeutschland (Kommunikationszone, Schillerstraße 5, 04109 Leipzig)
Die Gemeinschaftsstudie H2-Netz OST wird vom Auftragnehmerkonsortium DBI-Gruppe und VIONTA GmbH realisiert. Auftraggeber ist die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland. Initiativpartner sind HYPOS e.V., ONTRAS Gastransport GmbH, DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches und die Initiative für Wasserstoff in Ostdeutschland (IWO).
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