Mitgliederversammlung der Metropolregion tagt online

16. Dezember 2021
Am Dienstagabend kam die Mitgliederversammlung des Europäische Metropolregion Mitteldeutschland e.V. zu ihrer zweiten Sitzung im laufenden Jahr zusammen. Im Rahmen der Online-Veranstaltung informierte die Geschäftsführung über die geplanten Arbeitsschwerpunkte für das kommende Jahr.

„Auch für die Metropolregion Mitteldeutschland war 2021 insbesondere mit Blick auf die Durchführung unserer Veranstaltungen erneut ein herausforderndes Jahr. Nichtsdestotrotz konnten einige unserer Formate unter pandemiebedingten Einschränkungen mit großem Erfolg in Präsenz stattfinden, andere sind ebenso erfolgreich online abgelaufen. Insgesamt konnten wir auch in 2021 unsere Projekte in gewohnt hoher Qualität bearbeiten“, betonte Metropolregion-Geschäftsführer Jörn-Heinrich Tobaben. „Einen bedeutenden Anteil daran hat das große Engagement unserer Mitglieder. Für die hervorragende Zusammenarbeit und das Vertrauen in unsere Arbeit möchte ich mich herzlich bedanken“, so Jörn-Heinrich Tobaben weiter.

Geleitet wurde die Sitzung von Antje Strom, 2. Vorsitzende und Leiterin der Leipziger KPMG-Niederlassung, die Burkhard Jung, 1. Vorsitzender der Metropolregion Mitteldeutschland und Oberbürgermeister der Stadt Leipzig vertrat.

Im Rahmen der Versammlung informierte die Geschäftsführung die online anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der in der Metropolregion Mitteldeutschland organisierten Unternehmen, Gebietskörperschaften und Hochschulen über aktuell laufende Projekte und die Ziele für das kommende Jahr. Dabei standen der Mitteldeutsche Gemeinschaftsstand auf der EXPO REAL, der kürzlich angelaufene 18. IQ Innovationspreis Mitteldeutschland sowie die Strukturwandel-Aktivitäten im Rahmen des Projektes „Innovationsregion Mitteldeutschland“ im Fokus. Darüber hinaus wurde das Engagement im Bereich Grüner Wasserstoff vorgestellt. Ausgehend vom 1. Mitteldeutschen Wasserstoffkongress am 2. November 2021, bei dem über 220 Akteure aus Wissenschaft,
Politik und Verwaltung zusammenkamen, arbeitet die Metropolregion Mitteldeutschland gemeinsam mit dem HYPOS e.V. am Aufbau einer mitteldeutschen Wasserstoffwirtschaft. 

Ein weiteres Ziel ist die stärkere Vernetzung und Aktivierung der Arbeits- und Projektgruppen der Metropolregion Mitteldeutschland. So präsentierte Antje Strom das neue Modell der „AG-Patenschaften“ in der Mitgliederversammlung. Im Rahmen des Modells begleiten Vorstandsmitglieder thematisch passende Arbeitsgruppen inhaltlich. Dadurch können konkrete Vorhaben der Arbeitsgruppen direkt in die Vorstandsarbeit eingebracht werden.

Anschließend an den Informationsteil legte Prof. Dr. Thomas Lenk, Aufsichtsratsmitglied der Metropolregion Mitteldeutschland und Prorektor für Entwicklung und Transfer Universität Leipzig, in einem Impulsvortrag mögliche Handlungsansätze für die Metropolregion basierend auf dem kürzlich veröffentlichten Koalitionsvertrag dar. Dabei ging er insbesondere darauf ein, die künftigen Großforschungszentren im Mitteldeutschen Revier als Akzelerator zu nutzen, um neue Spitzentechnologien in der Region zu etablieren.

Darüber hinaus billigte die Mitgliederversammlung den Jahresabschluss 2020 und stimmte dem Wirtschaftsplan 2022 für den Verein und die Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH zu.

Mehr News

CCUS-Initiative Ostdeutschland: Geschäftsstelle besetzt und neue Webseite online

Die CCUS-Initiative Ostdeutschland baut ihre Strukturen weiter aus. Seit dem 1. Juli hat Johannes Wege die Projektleitung übernommen. Er verantwortet künftig gemeinsam mit Projektmanager Rick Wiedersberg den organisatorischen Aufbau sowie die strategische und inhaltliche Weiterentwicklung. Im Zuge des Aufbaus der Geschäftsstelle wurde auch die Webseite umfassend überarbeitet. Sie dient nun als zentrale Informations- und Vernetzungsplattform rund um Carbon Capture, Utilization and Storage (CCUS).

Strohelemente: Nachhaltiges Bauen mit regionalem Rohstoff

Stroh als Baustoff? Was zunächst ungewöhnlich klingt, könnte künftig einen wichtigen Beitrag zum klimafreundlichen Bauen leisten. Das durch UNTERNEHMEN REVIER geförderte Projekt „Strohelemente“ zeigt, wie nachhaltiges Bauen künftig aussehen kann: Statt energieintensiver Baustoffe kommen vorgefertigte Wandelemente aus Stroh zum Einsatz. Der nachwachsende Rohstoff ist regional verfügbar, recycelbar und speichert CO₂.