128 Bewerbungen für IQ Innovationspreis Mitteldeutschland eingereicht

14. März 2023
Insgesamt gingen 128 Innovationen für den 19. IQ Innovationspreis Mitteldeutschland ein, 24 mehr als im Vorjahr. Die meisten Bewerbungen für den Clusterinnovationswettbewerb der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland stammen aus Sachsen-Anhalt sowie aus dem Bereich Informationstechnologie.

„Wir freuen uns sehr über das große Interesse am IQ-Wettbewerb. Angesichts der Zahlen erwarten wir auch in diesem Wettbewerbsjahr unter den 128 Einreichungen einige herausragende Innovationen, die Mitteldeutschland zukünftig voranbringen werden“, erklärt IQ-Projektleiterin Hanka Fischer von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland.

Foto: Hanka Fischer |

Die meisten Bewerbungen für den 19. IQ Innovationspreis Mitteldeutschland gingen im Cluster Informationstechnologie ein (48). Auf den Plätzen 2 und 3 folgen mit 28 bzw. 23 eingereichten Innovationen die Cluster Energie/Umwelt/Solarwirtschaft und Life Sciences. In den Clustern Chemie/Kunststoffe und Automotive gingen 15 bzw. 14 Innovationen ein.

Mit 52 Bewerbungen stammen die meisten der eingereichten Innovationen in diesem Jahr aus Sachsen-Anhalt, gefolgt von Sachsen (50) und Thüringen (15). Für die drei lokalen IQ‐Wettbewerbe Magdeburg, Leipzig und Halle (Saale) wurden 25, 20 und 11 Innovationen eingereicht. Aus dem übrigen Bundesgebiet gingen 11 Bewerbungen ein.

Über die Hälfte der eingereichten Innovationen (70) verfolgt einen komplett neuen technologischen Ansatz, während es sich bei 58 Einreichungen um die Weiterentwicklung eines bestehenden Produktes oder Verfahrens handelt. 82 Prozent der Bewerbungen für den 19. IQ Innovationspreis Mitteldeutschland wurden durch Unternehmen, insbesondere StartUps eingereicht. Fünf Prozent der Innovationen stammen von Privatpersonen, vier Prozent von wissenschaftlichen Mitarbeitenden. Die restlichen neun Prozent verteilen sich auf Arbeitnehmende, Studierende, Doktoranden, Lehrkörper/Dozierende und Angestellte an Hochschulen/Universitäten.

Darüber hinaus stimmten nahezu alle Bewerberinnen und Bewerber der Pitch-Option vor dem jüngst gegründeten Netzwerk BAM! – Business Angels Mitteldeutschland zu. Im Rahmen des Projekts bieten die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland und ihre Partner Business Angels aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eine informelle, unkomplizierte und vertrauensvolle Vernetzungsplattform an, um den Dealflow zwischen Startups aus dem Umfeld des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland sowie privaten Investorinnen und Investoren zu befördern.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des 19. IQ Innovationspreis Mitteldeutschland werden in den kommenden Wochen in einem mehrstufigen Jury-Verfahren ermittelt und am 22. Juni 2023 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung bekanntgegeben.

Der diesjährige Clusterinnovationswettbewerb ist mit Preisgeldern von rund 70.000 Euro dotiert, die durch das Engagement zahlreicher Sponsoren ermöglicht werden. Der Clusterpreis Automotive wird vom Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD GmbH) in Zusammenarbeit mit der Porsche Leipzig GmbH gesponsert. Im Cluster Chemie/Kunststoffe wird der Preis gemeinschaftlich vom Verband der Chemischen Industrie – Landesverband Nordost und erstmals der Iqony-Raffinerie-Kraftwerk-Sachsen-Anhalt GmbH unterstützt. Die envia Mitteldeutsche Energie AG engagiert sich zusammen mit der Siemens AG für Innovationen aus dem Cluster Energie/Umwelt/Solarwirtschaft. Die GISA GmbH vergibt gemeinsam mit der envia TEL GmbH den Clusterpreis Informationstechnologie. Den Clusterpreis Life Sciences stiftet die IDT Biologika GmbH. Die Clusterpreise sind mit je 7.500 Euro dotiert. Die Städtepreise in Halle (Saale), Leipzig und Magdeburg sind mit je 5.000 Euro Preisgeld dotiert. Der Gesamtsieger erhält das von der IHK Halle-Dessau, der IHK Ostthüringen zu Gera und der IHK zu Leipzig gestiftete Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro.

In der Kategorie Unterstützer engagiert sich in besonderem Maße die TotalEnergies Raffinerie Mitteldeutschland GmbH. Der Wettbewerb wird darüber hinaus unterstützt von der Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, der Mazars Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, dem Cluster Informationstechnologie Mitteldeutschland, der SAB Sächsische Aufbaubank – Förderbank sowie der IBG Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH.

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