Erfolgsgeschichten made in Mitteldeutschland: Jetzt beim IQ Innovationspreis bewerben!

08. Februar 2023
Noch bis zum 13. März können innovative Produkte, Dienstleistungen und Verfahren für den 19. IQ Innovationspreis Mitteldeutschland eingereicht werden. Wie der Sieg beim Wettbewerb zum Türöffner werden kann, verdeutlicht das Beispiel der Magdeburger SMELA GmbH.

„Der IQ-Wettbewerb ist das Schaufenster für Innovationen aus und für Mitteldeutschland. Eine erfolgreiche Teilnahme ‚pusht‘ die Preisträgerinnen und Preisträger auf ihrem weiteren Weg. Sie profitieren von der Vernetzung mit Akteuren aus dem umfangreichen IQ-Netzwerk, der großen öffentlichen Aufmerksamkeit sowie von einem erstmals angebotenen Pitch-Training“, erklärt IQ-Projektleiterin Hanka Fischer von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland.

Die positiven Effekte eines Sieges beim IQ Innovationspreis Mitteldeutschland kann auch Benjamin Horn, Geschäftsführer der SMELA GmbH und Gewinner des IQ Innovationspreis Magdeburg 2020, bestätigen: „Innovationen sind meist zeitlich begrenzt innovativ, deshalb heißt es für Forscher, Entwickler und Startups Geschwindigkeit aufzunehmen und den Technologievorsprung auszunutzen. Der IQ Innovationspreis ist dazu ein deutlicher Beschleuniger, der uns weitere Türen zu Investoren und Industriekontakten geöffnet hat.”

SMELA GmbH: Innovativer Antrieb zum Erfolg

Die Magdeburger SMELA GmbH sorgt mit ihren elektrischen Antrieben für geradlinige Bewegungen dafür, dass Alltagsgegenstände – von Drogerieartikeln bis hin zu technischen Geräten – ökologischer und wirtschaftlicher produziert und verpackt werden können. Dabei ersetzen die sogenannten Aktuatoren konventionelle Druckluft-Systeme, die neben einem erheblichen Inbetriebnahme- und Wartungsaufwand enorme Energieverluste von bis zu 95 Prozent aufweisen. Die Lösung des Magdeburger Unternehmens überzeugt mit höchster Leistungsdichte und ist somit kompakter als vergleichbare Druckluftzylinder sowie alle bisherigen elektrischen Linearantriebe.

Seit ihrem Gewinn beim IQ Innovationspreis Magdeburg 2020 hat die SMELA GmbH weitere Meilensteine erreicht. So folgte im Sommer desselben Jahres die Ausgründung aus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der erfolgreiche Abschluss der ersten Finanzierungsrunde. Mittlerweile hat das Gründertrio bestehend aus Benjamin Horn, Dr. Denis Draganov und Oleksandr Tyshakin einige namhafte Kunden und Partner für sich gewinnen können, darunter die Siemens AG, deren Steuergeräte mit ihren Aktuatoren kompatibel sind und damit bei gemeinsamen Kunden Anwendung finden. Darüber hinaus ist es den Magdeburgern bereits gelungen mit Vertriebspartnern in Großbritannien neue Märkte zu erschließen. Die Zielbranchen, die sie bedienen, reichen von der Logistikautomation über die Lebensmittelindustrie bis hin zu Automotive. Aktuell ist das Unternehmen mit Automobilherstellern im Gespräch und führt erste Funktionstests durch. Die nächsten Schritte bestehen darin, Lieferketten auszubauen und passende Lieferanden zu finden, um das Business zu skalieren. Darüber hinaus durchläuft die SMELA GmbH derzeit eine zweite Finanzierungsrunde.

Auch Lust auf eine Erfolgsgeschichte made in Mitteldeutschland?

Der bundesweit ausgeschriebene Wettbewerb mit regionalem Fokus bindet als Dachmarke die Innovationspreise der Städte Halle (Saale), Leipzig und nach einjähriger Pause Magdeburg ein. Letzterer wird erstmals als „Otto von Guericke Award“ von der Universität Magdeburg gemeinsam mit ihren regionalen Partnern und der OVGU GmbH ausgelobt. Die drei Städtepreise sind mit einem Preisgeld von jeweils 5.000 Euro dotiert.

Noch bis zum 13. März 2023 können Bewerbungen für die 19. Auflage des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland und die lokalen Innovationspreise online unter www.iq-mitteldeutschland.de eingereicht werden. Der mit insgesamt rund 70.000 Euro dotierte Wettbewerb ist in den fünf Clustern Automotive, Life Sciences, Chemie/Kunststoffe, Energie/Umwelt/Solarwirtschaft und Informationstechnologie ausgeschrieben.

Die Preisträger des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland werden in einem mehrstufigen Jury-Verfahren ermittelt und am 22. Juni 2023 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung bekanntgegeben. Erstmals in diesem Jahr haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, sich für das private Angels – Netzwerk BAM! Business Angels Mitteldeutschland registrieren zu lassen.

Mit dem IQ Innovationspreis Mitteldeutschland fördert die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland neuartige, marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zur Steigerung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft der Region. In der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen, Städte und Landkreise, Kammern und Verbände sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem gemeinsamen Ziel einer nachhaltigen Entwicklung und Vermarktung der Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturregion Mitteldeutschland.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Mehr News

Arbeitskräftesicherung als Gemeinschaftsaufgabe

Wie kann der Bedarf der mitteldeutschen Wirtschaft an Arbeitskräften langfristig gesichert werden? Diese Frage stand am Dienstag, den 18. Juni, im Mittelpunkt der Jahreskonferenz der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland in Bitterfeld-Wolfen. Im Wettbewerb um Fachkräfte ist es von großer Bedeutung, miteinander zu kooperieren, so der Tenor der rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung.

Mitteldeutschland-Monitor: Stimmung im Revier hellt sich auf

Die Menschen im Mitteldeutschen Revier blicken wieder zufriedener und optimistischer auf ihre aktuelle Situation und in die Zukunft. Das ist das Ergebnis des 5. „Mitteldeutschland-Monitors“. Die repräsentative, länderübergreifende Bevölkerungsstudie ist ein gemeinsames Projekt der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland, der MAS Gesellschaft für Marktanalyse und Strategie, der Sächsischen Agentur für Strukturentwicklung (SAS) und der Stabsstelle Strukturwandel des Landes Sachsen-Anhalt. Die Befragung fand in diesem Jahr erstmals parallel mit dem „Lausitz-Monitor“ statt.