Metropolregion Mitteldeutschland unterstützt Initiativen für weltoffene Region

08. Februar 2024
Die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland unterstützt die Initiative „Weltoffenes Thüringen“ und wird Mitglied im Verein „Wirtschaft für ein Weltoffenes Sachsen“. Das länderübergreifende Netzwerk aus Unternehmen, Gebietskörperschaften, Hochschulen und Forschungseinrichtungen betont mit dem Schritt die Bedeutung von Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit für die Zukunftsfähigkeit und Attraktivität des Standortes Mitteldeutschland.

„Demokratie und Rechtsstaat, universelle Menschenrechte, Vielfalt und Toleranz sind unabdingbare Grundlagen unseres Zusammenlebens in der Region, in Deutschland und in Europa“, betont Burkhard Jung, 1. Vorsitzender der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland und Oberbürgermeister der Stadt Leipzig. „Um diese gegen extremistische Tendenzen zu verteidigen, braucht es jetzt den gesellschaftlichen Schulterschluss von Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft“, so Burkhard Jung weiter.

Foto: Oberbürgermeister Burkhard | © Stadt Leipzig

„Deshalb unterstützen wir als Europäische Metropolregion Mitteldeutschland die beiden Initiativen und bieten unser Netzwerk zur Entwicklung konkreter Projektideen für die Stärkung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung an. Dazu laufen bereits Gespräche im Kreis unserer Mitglieder und mit weiteren regionalen Partnern, um gemeinsame Ideen zu entwickeln“, erläutert Antje Strom, 2. Vorsitzende der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland und Leiterin der Leipziger Niederlassung der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Foto: Antje Strom | © KPMG AG

„Im internationalen Wettbewerb der Regionen werden Mitteldeutschland und die hier angesiedelten Unternehmen nur als weltoffener und lebenswerter Standort mitten in einem eng verflochtenen Europa erfolgreich sein. Die vor uns liegenden Herausforderungen können nur im demokratischen und konstruktiven Wettstreit um innovative und mehrheitsfähige Lösungen bewältigt werden. Dafür stehen wir als Partner in der Region zur Verfügung“, ergänzt Bodo Rodestock, Vorstandsmitglied der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland und Vorstand Finanzen/Personal/IT der VNG AG. 

Foto: Bodo Rodestock | © VNG AG

Beide Initiativen werden bereits von einer Reihe von Einzelmitgliedern der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland unterstützt. Darüber hinaus plant die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland gemeinsam mit weiteren Partnern im Umfeld der Europawahl, der Landtags- und Kommunalwahlen in Thüringen sowie der Landtagswahl in Sachsen ein öffentliches Gesprächsformat zur aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation.

Mehr News

Mitteldeutschland-Monitor: Stimmung im Revier hellt sich auf

Die Menschen im Mitteldeutschen Revier blicken wieder zufriedener und optimistischer auf ihre aktuelle Situation und in die Zukunft. Das ist das Ergebnis des 5. „Mitteldeutschland-Monitors“. Die repräsentative, länderübergreifende Bevölkerungsstudie ist ein gemeinsames Projekt der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland, der MAS Gesellschaft für Marktanalyse und Strategie, der Sächsischen Agentur für Strukturentwicklung (SAS) und der Stabsstelle Strukturwandel des Landes Sachsen-Anhalt. Die Befragung fand in diesem Jahr erstmals parallel mit dem „Lausitz-Monitor“ statt.

4. Mitteldeutscher Wasserstoffkongress: Jetzt anmelden!

Die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland und HYPOS haben das Programm des 4. Mitteldeutschen Wasserstoffkongress veröffentlicht. Ab heute ist auch die Anmeldung für die zentrale Veranstaltung der mitteldeutschen Wasserstoffwirtschaft am 28. August 2024 in Erfurt möglich.